Schule Spormecke: Förderverein hat neue Vorsitzende

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Der Vorstand der Gemeinschaftsgrundschule Spormecke mit der neuen Vorsitzenden Jasmin Gralow (Dritte von rechts). Der bisherige Vorsitzende Carsten Pfeil (Fünfter von rechts) gab sein Amt aus beruflichen Gründen auf.

Schalksmühle - „Es hat mir immer Spaß gemacht, auch in schwierigen Zeiten.“ Mit einem positiven Fazit seiner mehrjährigen Amtszeit verabschiedete sich Carsten Pfeil, bisheriger Vorsitzender des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule Spormecke, am Dienstag bei der Jahreshauptversammlung des Vereins berufsbedingt aus der Vorstandsarbeit.

Schwierig sei die Zeit ohne Direktor gewesen. Die aufmunternden Worte: „Lasst euch nicht ärgern und kämpft weiter für die Schule“, gab er seinen bisherigen Vorstandskollegen mit auf den Weg.

Als seine Nachfolgerin und neue Vorsitzende hieß die Versammlung Jasmin Gralow in der Runde willkommen. Weitere Veränderungen im Vorstand des Fördervereins gab es nicht. Einstimmig wiedergewählt, setzen Angela Reinecke (zweite Vorsitzende), Claudia Friske-Scholz (Schriftführerin), Astrid Kusanke (Schatzmeisterin) und die vier Beisitzerinnen Andrea Westmeier, Iris Bohmeyer, Jennifer Grünefeld und Anja Rentrop ihre Arbeit fort. Zum neuen Kassenprüfer berief die Versammlung Michael Reinecke.

Derzeit 96 Mitglieder

Im Beisein von Schulleiter Ralf Gensmann tagte der Förderverein im Forum der Schule. In kleiner Runde blickten die Mitglieder auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Wie Pfeil ausführte, gehören derzeit 96 Mitglieder dem Förderverein an. Für eine Schule von der Größe der Gemeinschaftsgrundschule Spormecke sei das ein guter Wert.

Derzeit gehen dort 120 Kinder zur Schule, 29 Erstklässler sind angemeldet. Mit momentan 29 Verträgen und sechs Knipskarten werde die Betreuung gut nachgefragt. „Der Betreuungsbedarf ist da.“ Wichtig sei, langfristig attraktiv zu bleiben. Speziell im Winter sei die Raumsituation jedoch nach wie vor angespannt.

Finanziell auf gesunden Füßen

Finanziell stehe der Förderverein auf gesunden Füßen und werde die Schule weiterhin bei Neuanschaffungen – momentan im Bereich der EDV – unterstützen. Für 2016 stellte Pfeil die Anschaffung neuer Materialien für die Betreuung und eine weitere Unterstützung des Schulgartens in Aussicht. „Eine Gemeinde wie Schalksmühle braucht zwei starke Schulen. Das beweisen wir hier.“ Was die Primusschule angeht, so sei die Stimmung untereinander gut.

Raumsituation soll offen gehalten werden

Bei Enge auch den Werkraum zu nutzen, regte Schulleiter Gensmann an. Das veränderte Raumkonzept 2016, das keine baulichen Veränderungen, sondern eine Verbesserung der technischen Ausstattung der Schule vorsieht, sprach er an. Vor dem Hintergrund eines geplanten Neubaugebiets in Stallhaus und der Beschulung von Flüchtlingskindern sei es wichtig, die Raumsituation offen zu halten.

Derzeit besuchen acht Flüchtlingskinder die Schule. „Es läuft gut“, erklärte der Schulleiter. Die Erstausstattung der Kinder habe die Flüchtlingshilfe übernommen. Jedoch bestehe weiterhin ein hoher Bedarf an Arbeitsmitteln. „Vielleicht wäre ein Spendenlauf möglich“, regte der Schulleiter an. Wie Gensmann ausführte, lernen die Flüchtlingskinder im Klassenverband, erhalten darüber hinaus aber eine zusätzliche Förderung in Deutsch als Zweitsprache.

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