Grundschule Spormecke: Ein Jahrhundert Schulgeschichte

Kleine Gärten konnten die Kinder anlegen und dann mit nach Hause nehmen. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Strahlender Sonnenschein, zahlreiche Besucher, Unterhaltung für Jung und Alt, Leckereien und ein wenig Zirkusluft – die Feier anlässlich des 100. Geburtstages der Grundschule Spormecke am Samstag war ein voller Erfolg.

Gute Wünsche, einige Geschenke und Lob für die Feierlichkeiten konnte Schulleiter Heinz Schmalenbach am Wochenende entgegen nehmen. So hatte Bürgermeister Jörg Schönenberg während der offiziellen Feierstunde gleich eine ganze Kiste voll Spielgeräten dabei. Die hatten sich die Schüler für die Pausengestaltung gewünscht. „Eine Schule wird mit den Jahren vielleicht altehrwürdig, aber sie bleibt immer jung“, spielte Schönenberg auf die zahlreichen jungen Schüler an, die über die Jahre die Grundschule an der Spormecke besucht haben. „Das ist wie eine ständige Frischzellenkur.“

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100 Jahre Spormecke

Christa Sacher von der Schulaufsicht und ihre Kollegin Sabine Stahl, die nach dem Sommer in der Schulaufsicht auch für die Schalksmühler Schulen zuständig sein wird, hatten einen jungen Baum als Geschenk dabei für den neuen Schulgarten. „In diesem Baum finden später vielleicht Vögel einen Platz, die kommen und gehen. Genau wie die Kinder an dieser Schule“, so Sacher. Ebenso wie zuvor Jörg Schönenberg dankte sie dem Lehrerkollegium, den Eltern und der Schulleitung für ihren Einsatz für die Schule. Zu eben diesem rief Carsten Pfeil, Vorsitzender des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule auf. Musikalisch untermalt wurde der Empfang in der Turnhalle von Schulorchester und Schulchor. Der hatte sogar ein eigenes Jubiläumslied für die Grundschule in petto. Über die lange Geschichte der Schule informierte am Samstag nicht nur die Ausstellung des Geschichts- und Heimatvereins. Heinz Schmalenbach gab einen kleinen geschichtlichen Rückblick – in gedichteter Form.

Für die jungen Besucher gab es indes reichlich zu sehen und zu erleben. So waren rund um die Schule Stationen aufgebaut mit Spielen, wie man sie bereits vor 100 Jahren gespielt hat. Da gab es Dosenwerfen und Eierlauf, Murmelspiele und Sackhüpfen. An einer Station konnten sie auch kleine Gärten in Boxen anlegen und mit nach Hause nehmen. Auch die Teilnahme an einem Luftballonwettbewerb war möglich. Stärken konnten sich alle Besucher bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen oder einem Eis.

Besonders spannend aber war der Tag für die Schüler, weil ihr großer Auftritt im Zirkus anstand. Im Circus Prosche unter der Leitung von Familie Maatz hatten sie ihre Auftritte vorbereitet. Ob als artistische Löwen oder als Clowns, als wagemutige Künstler am Trapez oder bei der Jonglage mit Gläsern – die Jungen und Mädchen begeisterten die Zuschauer in den zwei voll besetzten Vorstellungen.

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