Großes Lob für Oldtimer-Rallye

Klaus Friedrichs ging mit seinem 1962-er Maserati 3500 GTi an der Start der Oldtimer-Rallye.

SCHALKSMÜHLE ▪ Mit seinem „Singer 9 Le Mans Special Speed“ hat sich der Lüdenscheider Volker Jüngling einen Traum erfüllt. Seit knapp einem Jahr nennt er das englische Modell aus dem Jahr 1930 sein eigen. Am Samstag ging er gemeinsam mit seinem Beifahrer Holger Hymmen bei der 19. Oldtimer-Rallye „Rund um Schalksmühle“ an den Start.

Neben den 65 Startern hatten sich am Autohaus Trimpop am Morgen auch viele Schaulustige versammelt, um die Fahrzeuge aus insgesamt sechs Jahrzehnten in Augenschein zu nehmen – von einem Fiat 500 mit 18 PS bis zu einem Ferrari Testarossa mit 450 PS. Ein Hingucker war auch der lang gezogen Wartburg W 311 Camping von Karsten Wobst, dessen Rückbank und Kofferraum ganz einfach zur Schlafstätte umfunktioniert werden konnte. Neben vielen Startern aus Schalksmühle und den umliegenden Städten waren auch Oldtimer-Freunde aus ganz Deutschland dabei.

Die Strecke führte bei schönstem Sonnenschein über Herscheid und die Nordhelle bis nach Olpe. Hier konnten auch die auswärtigen Gäste die Schönheiten des Sauerlandes kennen lernen. Wie zum Beispiel die Gewinner der touristischen Wertung Regina Albers und Manfred Kolbe mit ihrem VW K 70 L aus Hamburg. Den zweiten Platz in der Gruppe belegte Joachim Böttcher aus Stuhr mit einem NSU TT. Auf Rang drei kamen Lars und Michaela Maaßen aus Weilserswist mit ihrem Maserati 222 (Baujahr 1987). In der Kategorie „Touren sportlich“ ging der Siegerpokal an Hans und Max Kirschbaum aus Bochum mit ihrem BMW 700 A - LS (1965). Platz zwei errang Hans-Joachim Helms aus Dortmund mit seinem Jaguar MK 2 (1960). Auf Rang drei kam Dr. Rolf Tiggemann aus Bochum mit einem Mercedes Benz 170 S-D aus dem Jahr 1953.

Der Vorsitzende des ausrichtenden Oldtimer Club Schalksmühle Klaus Erbstößer zeigte sich sehr stolz über die gelungene Veranstaltung, die auch eine Station des deutschlandweit ausgetragenen „Classic Revival Pokals“ war. „Von den Beobachtern des ADAC haben wir großes Lob bekommen. Von allen Rennen des Cups sei unseres die bislang am besten organisierte Veranstaltung gewesen“, so Erbstößer.

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