Zweiter Kino-Termin in Schalksmühle

Open-Air-Kino am Freitag - mit Besonderheit

+
Zweites Open-Air-Kino: Am Freitag prangt wieder die große Leinwand am Rathaus in Schalksmühle. Gezeigt wird der Film „Der Fall Collini“.

Schalksmühle - Das zweite und letzte Open-Air-Kino in Schalksmühle findet am Freitag statt – dieses Mal mit einer Besonderheit.

Bei der Auswahl des Films haben sich die Organisatoren – das Filmriss-Projektkino aus Hagen zusammen mit der Gemeinde – etwas Besonderes einfallen lassen. Am 18. April kam er erst in die Kinos, in dieser Woche wird er schon auf der Leinwand auf dem Schalksmühler Rathausplatz gezeigt und das, bevor es ihn in den Geschäften aus DVD oder Bluray zu kaufen gibt – es geht um den Film „Der Fall Collini“. 

Das Drama mit Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara und weiteren Schauspielern ist für die Veranstalter eine Besonderheit. Noch nie wurde beim Open-Air-Kino ein solch neuer Film gezeigt. Beim ersten Termin im Juli wurde der Film „Dieses bescheuerte Herz“ gezeigt, ebenfalls mit Elyas M’Barek. Viele Besucher waren vor Ort. Das erhoffen sich die Veranstalter auch wieder an diesem Freitag, 16. August. 

Beginn um 20 Uhr

Der Kinoabend beginnt um 20 Uhr mit einem gemischten Angebot an Getränken und Gelegenheit zum Imbiss. Die Filmvorführung startet bei Eintritt der Dunkelheit. Der Abend endet gegen 23 Uhr. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Der Eintritt ist frei. Auf dem Rathausplatz werden Stühle aufgestellt. Das Mitbringen von Klappstühlen ist möglich. 

Zum Inhalt des Films: Basierend auf dem Roman von Ferdinand von Schirach erzählt Regisseur Marco Kreuzpaintner die Geschichte eines jungen Anwalts, der den Mörder seines eigenen Mentors verteidigen muss. „Warum betritt der 70-jährige Fabrizio Collini, der sich bisher nie etwas zu Schulden kommen ließ, das Hotelzimmer eines Mannes und erschießt ihn unvermittelt? Der Täter schweigt zu seinen Motiven. Auch Reue zeigt er nicht. Als der Mordprozess vorbereitet wird, wird Collini der junge Anwalt Caspar Leinen als Strafverteidiger an die Seite gestellt. Leinen als unerfahrener Anwalt hat Schwierigkeiten, Zugang zu seinem Mandanten zu finden. Richtig hart wird es für ihn, als er herausfindet, dass es sich bei dem Mordopfer um seinen Mentor Hans Meyer handelt. Meyer hat ihn immer unterstützt, seine Enkelin war seine erste große Liebe. Und nun soll Leinen seinen Mörder verteidigen? Für den engagierten jungen Mann ein schwerer Gewissenskonflikt. Doch je mehr sich Leinen in den Fall einarbeitet, desto klarer wird ihm: Collini hatte sehr wohl ein Motiv, Meyer zu töten. Ein Motiv, das bis in die Zeit der NS-Herrschaft führt. Und das für Leinen die Frage aufwirft, ob Hans Meyer jemals wirklich der Mann war, der er vorgab zu sein“, so wird der Inhalt des Films „Der Fall Collini“ beschrieben. 

Bekannte Schauspieler dabei

In dem Film befassen sich Kreuzpaintner und seine Drehbuchautoren Christian Zübert sowie Jens-Frederik Otto und Robert Gold mit einem der größten Justizskandale der deutschen Geschichte. Basierend auf dem gleichnamigen Roman erzählt der Film „eine fesselnde und bewegende Geschichte über Rache, Recht und Gerechtigkeit“, heißt es weiter. Elyas M’Barek als charismatischer, engagierter und idealistischer Junganwalt zieht den Zuschauer mit hinein in die komplexe Geschichte, der man mit ihm gemeinsam auf den Grund geht, während Heiner Lauterbach eindrucksvoll und bedrohlich den gegnerischen Anwalt der Familie Meyer verkörpert. „Eine voller Wendungen steckende Story, ein treibender Score und eine große inszenatorische Raffinesse machen daraus einen packenden Film, der nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch eine tief gehende Auseinandersetzung mit einem komplexen und wichtigen Thema.“

Das letzte Open-Air-Kino

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare