Technischer Defekt Ursache für Brand bei ThyssenKrupp

(UPDATE: 16.45 Uhr) DAHLERBRÜCK- Ein Feuer hat  am frühen Montagmorgen bei ThyssenKrupp in Dahlerbrück große Schäden verursacht. Die Flammen verwüsteten eine Schweißerei, ein Magazin und Büroräume.

Nach Angaben der Polizei habe ein technischer Defekt einer Anlage im Materiallager den Brand verursacht. „Zum Glück ist niemand verletzt worden“, sagte Rembert Horstmann. Der Sprecher des Unternehmens sagte, dass sich das Feuer durch eine etwa sechs Meter hohe Zwischendecke ein Loch „gefressen“ hätte.

Die erste Alarmierung für den Löschzug Dahlerbrück und Schalksmühle erfolgte um 1.53 Uhr, über Sirene und Funkmeldeempfänger. „Da am Anfang nicht genau ersichtlich war welches Ausmaß das Feuer hatte und sich in den Produktionshallen auch brandgefährliche Stoffe befinden wurde gegen 2.45 Uhr der Löschzug zwei mit Hülscheid und Winkeln nachalarmiert“, heißt es in dem Bericht der Feuerwehr.

Im Einsatz waren rund 90 Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter vom DRK Schalksmühle. Die Wehrleitung setzte zehn Atemschutztrupps ein, um die Zwischendecke zu öffnen und alle Brandnester abzulöschen. Neben der Schalksmühler Wehrführung unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt war auch die Kreiswehrführung vor Ort. Der Einsatz dauerte bis etwa 6 Uhr bis die Einsatzstelle geräumt war und alle Geräte wieder Einsatzbereit waren.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass der Brand durch einen technischen Defekt in einer Anlage im Materiallager ausgebrochen war. Der Schaden wird auf 20 000 bis 30 000 Euro geschätzt.

Es wird seitens der Ermittlungsbehörden kein Brandsachverständiger hinzugezogen. „Wir konnten am Morgen den Betrieb so gut wie normal wieder aufnehmen“, erklärte Rembert Horstmann. Technische Einschränkungen gab es allerdings dennoch: So hatten die Flammen die Telefonleitungen verbrannt. - mc

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