Bürgerbusverein Schalksmühle

Größer, neuer, schöner: Ein neuer Bürgerbus für die Gemeinde

Vier Männer vor einem neuen Bus
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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe dabei: (von links) Harry Haböck (1. Vorsitzender des Schalksmühler Bürgerbusvereins), Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker, Stefan Janning (Geschäftsführer der MVG) und Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Der Bürgerbusverein in Schalksmühle freut sich über einen neuen Bürgerbus. Es ist der sechste für den Verein - größer und schöner als die bisherigen ist der VW Crafter. Und er glänzt durch Niederflurtechnik.

Schalksmühle – Der „Neue“ ist knapp einen Meter länger als der Sprinter und erleichtert den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen dank Niederflurtechnik: Im Beisein von Bürgermeister Jörg Schönenberg und Stefan Janning, Geschäftsführer der MGV, nahm der Bürgerbusverein Schalksmühle am Wochenende seinen neuen Bürgerbus in Betrieb.

Symbolisch überreichte Janning den Fahrzeugschlüssel bei der Übernahme im Gerätehaus der Löschgruppe Schalksmühle an Harry Haböck (1. Vorsitzender) und Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker.

Ein dickes Dankeschön ging an Löschgruppenführer Dirk Hauck, der die Einsatzfahrzeuge wegen des Dauerregens auf den Hof gefahren hatte und dem Bürgerbusverein eine Übergabe des neuen Busses im Trockenen ermöglichte. Neben Genannten hieß Harry Haböck namentlich Anja Wolf von der Gemeindeverwaltung als Bürgerbuskoordinatorin und die Fahrer willkommen.

Größer, neuer, schöner: Ein neuer Bürgerbus für die Gemeinde

„33 Jahre besteht unser Bürgerbusverein jetzt, und wir haben jetzt den sechsten Bürgerbus angeschafft“, führte Haböck aus. Beim neuen Bus handelt es sich um einen VW Crafter mit Niederflurtechnik, der den Ein- und Ausstieg für die Fahrgäste bequemer mache. „Insgesamt sind unsere ehrenamtlichen Fahrer mit den letzten fünf Bürgerbussen circa 890 000 Kilometer gefahren und haben circa 270 000 Fahrgäste befördert.“

Dankesworte gingen an Karl-Friedrich Junker und die Mitglieder, die bei der Beschaffung und der Umrüstung des Busses – unter anderem beim Einbau der Fahrzielanzeige, von Kassentisch, Desinfektionsspender und dergleichen mehr – tatkräftig mitgeholfen haben. Die Sponsoren, deren Werbung auf dem Bus zu sehen ist, die Verwaltung und die MVG, die rein rechtlich Betreiberin der Linie ist, schloss Haböck in seinen Dank ein.

Mehr Platz: Der neue Bus ist rund einen Meter länger als der alte Bürgerbus. Im Fahrgastbereich hat der Verein dadurch Raum gewonnen. Ausgelegt ist der Bus für acht Fahrgäste.

Als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete Jörg Schönenberg, selbst Bürgerbusfahrer, die Geschichte des Bürgerbusvereins. „Schalksmühler fahren für Schalksmühler. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Dem Vorstand, der seit 1988 im Amt sei, sei es bisher stets gelungen, Fahrer für den Bürgerbus zu gewinnen.

„Momentan sind wir noch gut aufgestellt, dennoch ist es wichtig, neue ehrenamtliche Fahrer zu gewinnen“, mahnte der Bürgermeister mit Blick auf ausscheidende Fahrer. Zudem gelte es, das Ehrenamt nicht zu überfordern. „Wir sorgen für öffentliche Mobilität“, ergänzte Stefan Janning, der die gemeinsame Aufgabe von MVG und Bürgerbus in den Blick nahm. „Das ist eine ganz wichtige gesellschaftliche Aufgabe.“ Der älteste Verein habe jetzt das jüngste Fahrzeug.

Schalksmühler fahren für Schalksmühler. Das ist keine Selbstverständlichkeit!

Jörg Schönenberg (Bürgermeister)

„Das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger“, ging er auf die Niederflurtechnik ein. Gebaut worden ist der neue, für acht Fahrgäste ausgelegte Bus bei Tribus in Utrecht, wie Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker berichtete. Im Fahrgastraum bietet das Dieselfahrzeug mit Frontantrieb (143 PS) mehr Raum.

Ausgestattet ist der Bus mit Haltetasten für die Fahrgäste, Klimaanlage im Fahrgastraum, zwei Klappstühlen und vielem mehr. 65 Prozent der Anschaffungskosten steuerte das Land NRW bei. Der alte Bürgerbus geht, wie Junker ergänzte, in den Fahrzeugpool der MVG zurück und soll dort als Ersatzfahrzeug für Bürgerbusvereine dienen.

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