Grillen für mehr soziale Gerechtigkeit

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Geht es nach der SPD, sollen in Schalksmühle Würstchen bald auch auf öffentlichen Plätzen gegrillt werden können.

Schalksmühle - In Schalksmühle gibt es bisher keine öffentlichen Grillplätze. Ein Umstand, den die Schalksmühler SPD-Fraktion gerne verändern würde.

Deshalb stellen die Sozialdemokraten einen Antrag für die kommende Ratssitzung am 25. September, mit dem die Gemeindeverwaltung beauftragt werden soll, zu prüfen, „welche Stellen in der Gemeinde Schalksmühle für öffentliche Grillflächen in Frage kommen“. 

Die SPD begründet ihren Antrag mit einem hohen Bedarf an Grillflächen in der warmen Jahreszeit. Weil öffentliche Plätze jedoch fehlen, werde im Gemeindegebiet, zum Beispiel an der Glörtalsperre, illegal gegrillt und der anfallende Müll nur unzureichend entsorgt. Diese illegalen Grillplätze möchten die Genossen zukünftig gerne vermeiden.

Im Blick hat die SPD mit ihrem Antrag auch die Schalksmühler Bürger, die keine Möglichkeit haben, auf ihrem Privatgrundstück zu grillen. „Es würde mehr soziale Gerechtigkeit in unserer Gemeinde mit sich bringen, wenn Grillen im Sommer nicht nur Bürgern mit eigenem Garten vorbehalten bleibt“, heißt es in dem Antrag. 

Um Betrieb und Pflege der öffentlichen Grillflächen sicherzustellen, bringt die SPD Schirmherrschaften ins Gespräch, die es in anderen Kommunen bereits gebe.

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