Glörstraße wird zur Baustelle

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Deck- und Binderschicht der Glörstraße sowie in Teilen auch die Schutzplanken werden zwischen der Volmebrücke und der Einmündung zur Glörtalsperre erneuert. Partiell sind dafür kurze Vollsperrungen notwendig.

Schalksmühle - Die Glörstraße (Kreisstraße 10) wird ab Mai zu einer Großbaustelle. Denn die Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW lässt in Auftragsverwaltung für den Märkischen Kreis zwischen dem Parkplatz an der Dahlerbrücker Straße gegenüber der Einmündung zur Glörtalsperre und der Volmebrücke bei Dahlerbrück eine Deckenerneuerung durchführen.

Im gesamten Baubereich sollen die Deck- und Binderschicht sowie in Teilbereichen die Schutzplanken erneuert werden. Um die Baumaßnahme durchführen zu können, ist im Bereich zwischen der Firma Reuss-Seifert und der Volmebrücke eine Vollsperrung der Glörstraße erforderlich. „Da innerhalb der Ortsdurchfahrt Dahlerbrück die Fahrbahnbreite maximal sechs Meter beträgt, ist auf Grund arbeitsschutzrechtlicher Auflagen die Sperrung unumgänglich“, erklärt Michael Overmeyer, Pressesprecher der Regionalniederlassung Südwestfalen.

Weil in diesem Bereich auch die Einmündung der Straße „Im Dahl“ liegt, richtet Straßen.NRW drei kürzere Arbeitsbereiche ein, die nacheinander fertig gestellt werden.

Arbeiten in mehreren Abschnitten

Der erste Abschnitt reicht von der Volmebrücke bis zur hälftigen Einmündung „Im Dahl“. „Die Straße ,Im Dahl’ und das daran angebundene Wohngebiet sind in dieser Zeit nur über Breckerfeld zu erreichen“, sagt Overmeyer. Die Straßen „In der Lieth“, „Am Hang“ und „Oelken“ sollen während der Vollsperrung dieses Abschnitts ausschließlich über die Bundesstraße 54/„Asenbach“ (Höhe Firma Falkenrath) anfahrbar sein.

Anschließend soll die Sanierung der Glörstraße von der hälftigen Einmündung „Im Dahl“ bis zur hälftigen Einmündung „Reeswinkler Weg“ fortgesetzt werden. Der Bereich „Reeswinkler Weg“ ist dann nur über Breckerfeld erreichbar, die Bereiche „Im Dahl“, „In der Lieth“, „Am Hang“ und „Oelken“ über die B 54.

Der dritte Vollsperrungsabschnitt geht von der hälftigen Einmündung „Reeswinkler Weg“ bis Reuss-Seifert. Die Anlieger der Abschnitte eins und zwei sind dann ausschließlich über die B 54 erreichbar.

Der Bauabschnitt zwischen der Firma Reuss-Seifert und der Einmündung zur Glörtalsperre kann wegen der hier vorhandenen Fahrbahnbreite unter halbseitiger Verkehrsführung gebaut werden. Der Verkehr wird über eine Ampelanlage gesteuert. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und Schulbusse ist laut Overmeyer während der gesamten Bauzeit gewährleistet.

Einschränkungen zur Badesaison?

Für die Vollsperrungsabschnitte rechnet der Pressesprecher jeweils mit nur relativ kurzen Bauzeiten von etwa einer Woche. Ob die komplette Maßnahme bis zum Beginn der Badesaison an der Glörtalsperre abgeschlossen sein wird, sei derzeit nicht abzuschätzen, sagte Overmeyer auf Anfrage unserer Zeitung: „Der Auftrag ist noch nicht vergeben und der Baubeginn Anfang Mai derzeit lediglich ein voraussichtlicher Termin. Wenn wir wissen, welche Firma den Zuschlag bekommen hat, können wir zur genauen Bauzeit mehr sagen.“

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