Gewerbegrundstücke verkauft

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Firma Seeberger ist nach Heedfeld angesiedelt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Alle Grundstücke des Gewerbegebietes Heedfeld auf dem Grund der Volmegemeinde sind verkauft. Derzeit laufen die Überlegungen, nach der Schaffung neuer Flächen.

„Hinter den Kulissen werden verschiedene Variaten diskutiert“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg auf Anfrage unserer Zeitung. Mehr als 60 000 Quadratmeter reine Gewerbefläche (ohne Verkehrsflächen und ähnlichem) hat Schalksmühle an insgesamt sieben Firmen veräußert. „Lediglich zwei Optionsflächen sind in Heedfeld zu haben“, erklärte Schönenberg. Die jeweils rund 4000 Quadratmeter großen Flächen haben sich zwei ansässige Firmen gesichert.

Eine der sieben Firmen, die im Gewerbegebiet gebaut haben, ist Seeberger. Für den Rohrspezialisten war es am bisherigen Standort am Freisenberg zu klein geworden, Erweiterungsmöglichkeiten boten sich nicht an. Deshalb errichtete die Firma auf Schalksmühler Grund einen Neubau. Seeberger ist das jüngste Unternehmen im Heedfelder Gewerbegebiet. Die mehr als 1500 Kunden, für die das Unternehmen Rohre und Hülsen fertigt, kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen vom Automobilbau bis zur Medizintechnik. „Es war uns wichtig, dass die laufende Produktion durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt wird“, erklärt Firmenchef Frank Seeberger. Deswegen sei von Anfang an viel Wert auf eine umsichtige Planung gelegt worden. Das auf Industriebau spezialisierte Lüdenscheider Architekturbüro Mikler entwarf einen langgestreckten Hallenbau, an den der zweigeschossige Verwaltungstrakt rechtwinklig angegliedert ist – perfekt für kurze Wege und optimierte Prozesse. Energietechnisch ist das Gebäude zukunftsorientiert ausgelegt – mit einer Fußbodenheizung für die gesamte Fläche, die aus einem Blockheizkraftwerk gespeist wird. Eine Kompressoranlage mit Wärmerückgewinnung ist ebenfalls Bestandteil des Konzepts. Wir wollten aber nicht nur einen professionellen Entwurf für das Gesamtprojekt“, erläutert Frank Seeberger weiter. „Uns war klar, dass es oft die vernachlässigten Details sind, die später unerwartete Probleme mit sich bringen. Deshalb haben wir von Anfang an unsere Mitarbeiter in die Planung mit einbezogen – sie sind schließlich die Experten für ihren Arbeitsbereich.“ Die etwa 50 Beschäftigten werden – nach Auskunft des Unternehmens – „als wichtiger Faktor für Wachstum und Erfolg der Firma betrachtet“. Mit eigenen Vorschlägen und Hinweisen hätten sie dazu beigetragen, dass die Projektierung auch im Detail stimme. ▪ mc

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