Am 13. Dezember ist Schluss

Dursty-Aus ist besiegelt: Getränkemarkt in Dahlerbrück schließt

+
Die Türen des Dursty-Getränkemarktes in Dahlerbrück bleiben nach dem 13. Dezember geschlossen. Damit ist der Weg frei für den Bau des neuen Edekas.

Dahlerbrück - Auf der einen Seite eine schlechte, auf der anderen Seite eine gute Nachricht: Der Dursty-Getränkemarkt an der Volmestraße in Dahlerbrück schließt.

In zweieinhalb Wochen bleiben die Türen geschlossen. Für die Anwohner fällt damit ein weiterer Versorger weg. Doch so sollte der Weg frei werden für den Bau des geplanten Edeka-Vollsortimenters. Am 13. Dezember soll dort Schicht sein, so wird es auf großen Plakaten an der Backsteinfassade des Marktes und unter der Kundschaft kommuniziert. Es wird mitgeteilt, dass Waren auslaufen, keine neuen mehr bestellt und Rabatte gewährt werden. 

Verzögerung durch Pannen 

Nun kann es an der Volmestraße losgehen. Die Genehmigungsbehörden haben bereits vor einigen Wochen „grünes Licht“ gegeben. Dabei kam es im Vorfeld zu einigen Pannen auf Seiten des Unternehmens. So wurden fehlende Statikunterlagen erst nach mehreren Wochen eingereicht. Einen Grund für diese Verzögerung nannte Edeka gegenüber unserer Zeitung nicht. 

Nach dem langen Stillstand des Großprojektes soll nun ein Projektentwickler den Vollsortimenter mit integriertem Getränkemarkt und einer Verkaufsfläche von 1555 Quadratmetern errichten. Das Ziel soll es sein, einen „modernen, auf Frische und Qualität ausgerichteten Markt“ entstehen zu lassen, teilte das Unternehmen mit. Für den Bau sollen die alten Gebäude abgerissen werden – auch der Dursty. 

„Auf Wiedersehen in Halver“

Das Getränkemarkt-Unternehmen gab dazu keine weiteren Stellungnahmen ab. Trotzdem wurde nach einem alternativen Standort gesucht. Auf den Plakaten am Markt steht jedenfalls „Auf Wiedersehen in Halver“, ein Verweis auf die bestehenden Märkte an der Schützenstraße (Netto) und Hagener Straße. Wie soll es nun weiter gehen? Eine konkrete Antwort dazu gibt es nicht. 

Bereits im Vorfeld rechneten die Verantwortlichen von Edeka mit einem Baubeginn im Sommer 2018 und einer Fertigstellung im kommenden Jahr. Dieser Zeitplan wird wegen der genannten Verzögerung nicht eingehalten werden. 

Der Start soll aber definitiv im kommenden Jahr erfolgen, so das Unternehmen. Wie Edekas Pläne aussehen, ist allerdings nicht klar. 

Hoffnung auf Baustart

Die Gemeinde Schalksmühle kann zum Bau des Marktes nichts mehr beitragen. Nachdem die Verwaltung 2012 den Bebauungsplan änderte und 2016 die Größe des Marktes neu festlegte, waren nun Edeka und der Märkische Kreis am Zug. Wie es nun tatsächlich weiter geht, darüber bleiben die Anwohner weiter im Unklaren. Zumindest steht ein Baustart nun fest.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare