Gut gestärkt für die neue Aufgabe

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Pfarrer Mattias Fuchs beim Empfang im Gemeindehaus. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Schon in der Predigt zu seiner Amtseinführung zeigt sich der neue Pfarrer von St. Thomas Morus, Matthias Fuchs, als tatkräftig, engagiert und modern. Er liebe die Vernetzung, Handys und das Internet, erklärt er. Auch bei der anschließenden Feier im Gemeindehaus gab sich das neue Gesicht der Gemeinde locker und unkompliziert.

Zunächst ergriff die stellvertretende Bürgermeisterin Heide Bachmann (UWG) das Wort. „Sie haben mich mit ihrer Predigt ganz schwindelig geredet“, gestand die Vertreterin von Rat und Verwaltung anlässlich des furiosen Einstandes des Gottesvertreters. „Jetzt, wo Sie da sind, geht es der Gemeinde wieder besser“, hieß sie Fuchs dann herzlich willkommen. Sie erklärte ihm, der zuletzt in Mühlheim an der Ruhr gearbeitet hat, „dass es hier im Sauerland zwar viel treppauf und treppab, aber nicht drunter und drüber geht“. Als Gastgeschenk überreichte sie ihm ein Kultur-Abo, um so zu belegen, dass Schalksmühle kulturell in der ersten Liga spiele.

Fuchs‘ Amtskollegin, Pfarrerin Doris Korte aus Heedfeld, gestand, erst einmal in den Spiegel geschaut zu haben. „Ich bin nun die dienstälteste Pastorin hier vor Ort. Sie sind, glaube ich, der fünfte katholische Pfarrer – und ich bin immer noch da“, scherzte sie. Sie schenkte Fuchs Dinkelsamen, „da Gemeindearbeit und Gartenarbeit viel gemeinsam haben“.

Pfarrer Dirk Pollmann schloss sich den guten Wünschen seiner Vorrednerin an und überreichte Fuchs „Fishermans Friend“ „für einen frischen, freien Atem“, damit der Amtsneuling gut Luft holen und losarbeiten könne. Ulrike Biesenbach, Vorsitzende des Gemeinderates von St. Thomas Morus, begrüßte Fuchs auf auf das herzlichste. Vom Gemeinderat bekam Fuchs schließlich einen Korb mit „der Erstbestückung für den Kühlschrank“. Der Gemeinderat Halver, vertreten durch Barbara Vormann, überreichte eine Fußmatte mit der Aufschrift „Willkommen im Paradies“.

So mag Matthias Fuchs nun gut gestärkt an seiner neuen Wirkungsstätte loslegen. Er wünschte allen Festgästen „ein gutes Miteinander und ein gutes Kennenlernen“. Der neue katholische Seelsorger zeigte sich überwältigt von der Herzlichkeit der Schalksmühler. Einen Plan, verriet er im Gespräch mit der Redaktion, für seine ersten Amtshandlungen habe er noch nicht. „Ich will erst einmal schauen: Was brauchen die Menschen hier? Was ist ihnen wichtig? Was bewegt sie?“ Fuchs überlegte kurz und ergänzte: „Ich bin ja kein Programmanbieter.“

Für Schalksmühle als neuen Arbeitsort habe er sich bewusst entschieden. Mit Mühlheim und Duisburg seien ihm auch größere Städte angeboten worden, berichtete der 47-jährige gebürtige Essener. Mit Plettenberg, wo er als Kaplan wirkte, kennt er den Märkischen Kreis zudem bereits. ▪ kol

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