Nach mehr als 40 Jahren ist Schluss

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Karin Hoffmann (vorne) geht nach 40 Jahren bei der Gemeindeverwaltung zum Monatsende in den Ruhestand. Anette Baudis (hinten, von links), Heike Scharfenberg und Nina Koch gehören weiterhin zum Bürgerbüro-Team.

Schalksmühle - Ihre Unterschrift steht bei vielen Schalksmühlern auf dem Personalausweis oder Reisepass. Einige Tausend Dokumente hat sie in ihrem Berufsleben sicherlich signiert. Ein wenig erhöhen wird sich die Zahl noch, dann ist allerdings Schluss: Zum Monatsende geht mit Karin Hoffmann das Gesicht des Schalksmühler Bürgerbüros nach mehr als 40 Jahren bei der Gemeindeverwaltung in den Ruhestand.

„Natürlich freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt. Aber ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn im Meldeamt arbeite ich mittlerweile seit 1980. Nach so vielen Jahren fällt mir der Abschied nicht leicht.“ 

Mehr Sport zu treiben ist eines von Hoffmanns Vorhaben ab dem 1. August. Ansonsten lässt sie den Ruhestand zunächst einfach auf sich zukommen, hat keine großen Pläne gemacht. „Mit unserem Haus und dem Garten ist immer etwas zu tun. 

Und ich kann mir auch vorstellen, mich wieder mehr im ADAC-Ortsverein zu engagieren“, sagt Hoffmann. Vermissen werde sie am meisten den Kontakt mit den Menschen: „Der macht die Arbeit im Bürgerbüro schließlich so besonders, wir müssen uns hier immer wieder neuen Herausforderungen stellen.“ Die Reaktionen der Kunden auf ihre Arbeit seien meist positiv gewesen, auch wenn das Miteinander sich über die Jahrzehnte verändert habe: „Alles ist hektischer geworden, die Menschen haben immer weniger Zeit. Das merken auch wir im Bürgerbüro.“

Froh ist Hoffmann rückblickend über die immer weiter voranschreitende Technisierung und Digitalisierung, die die Arbeit an vielen Stellen erleichtere. „Als ich anfing, haben wir beispielsweise die Meldekarten oder auch die Briefwahlunterlagen händisch ausgefüllt, mittlerweile geht das alles per Knopfdruck am PC.“ 

Ab August übernehmen ihre Aufgaben im Bürgerbüro Anette Baudis, Heike Scharfenberg und Patricia Koch, die ihre Stundenanzahl aufstockt. Das ein oder andere Mal wird aber auch Hoffmann sicherlich noch im Bürgerbüro im Rathaus vorbeischauen. „Spätestens 2019, dann aber auf der anderen Seite des Tisches und auch als Kundin, weil dann mein Ausweis abläuft.“

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