Gesellschaften pflegen die langjährige Freundschaft

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Geschenke und Grußworte auf beiden Seiten belegen und bekräftigen das gute, freundschaftliche Verhältnis zwischen den Menschen, die sich in der Wansbecker und Schalksmühler Partner-Gesellschaft engagieren. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Die Zeit war wieder viel zu schnell vorbei“. Sowohl für die Freunde von der Wansbeck-Schalksmühle-Society als auch für die Gastgeber von der Schalksmühle-Wansbeck-Gesellschaft waren die Tage wie im Flug vergangen.

Am Samstag besuchten die Gruppe aus Wansbeck in Remscheid, das früher ebenfalls zu den Partnerstädten gehörte, das Museum und das Rathaus. Der Abend und der folgende Sonntag standen zur freien Verfügung, um Gelegenheit zu Freundschaftsbesuchen in Schalksmühle zu geben. Montags erlebte die Gruppe eine Rheintour nach Eltville. „Wir sind euch sehr dankbar für den wundervollen Tag am Rhein“, betonte der Schalksmühler Vorsitzende Karl-Heinz Eckern bei seiner Verabschiedungsansprache. Er hatte den Gästen einen Besuch der Ruhrstadt Essen oder eben die Rheintour zur Wahl gestellt. Doch der Rhein mit seinem Loreley-Felsen, seinen lieblichen Weinhängen und der überaus lustigen Weinprobe bescherte allen Ausflüglern ein unvergessliches Ergebnis.

Dementsprechend hatte Eckern als Abschiedspräsent eine Flasche des goldenen Rebensaftes besorgt. Bedankt wurden die Gastgeber bei der „Farewell-Party“ im festlichen Rahmen im Haus Kutsch Im Dahl mit gerahmten Impressionen von Wansbeck, fotografiert von Susan Mitcheson.

Bürgermeister Jörg Schönenberg überreichte unter allgemeinem Gelächter dem Wansbecker Vorsitzenden Mikel Gair einen Regenschirm und betonte: „Dieses Mal hatten wir den Sonnenschein fest für euch gebucht“.

Gair bedankte sich bei Rat und Verwaltung mit einem Wappenteller für das Rathaus. Die Gesellschaft aus Wansbeck wird die gegenseitigen Besuche und den freundschaftlichen Kontakt aus eigenen Mitteln weiter unterhalten. Die staatliche Förderung soll gesetzlich neu geordnet werden. Bis dahin wird die Gesellschaft die finanziellen Mittel für die Besuche in Schalksmühle selbst aufbringen.

Vier Teilnehmer besuchten erstmalig Deutschland und Schalksmühle und waren total begeistert. So auch Jasmin und Nick Greenwell aus Blyth bei Wansbeck. Sie haben ganz Europa bereist, nur Germany bisher nicht. „Uns gefällt es von allen Ländern am Besten. Auch die Blutwurst und vor allem der Wein. Den werden wir in Zukunft bei uns im Aldi besorgen“, freute sich Nick. Er pflegt als frühpensionierter Regierungsbeamter das Hobby Motorradfahren. Auch mit deutschen Bikern kam er am Rhein und an der Glör schnell in Kontakt. Zwei Speicherkarten hat er in den wenigen Tagen mit Digitalfotos gefüllt. Und neue Freunde gefunden. Sein Gastgeber Rolf und er hatten die „gleiche Welle“. Bis tief in die Nacht saßen sie beim Gedankenaustausch beieinander. Auch das Heim und die Gegend um Schalksmühle fanden großen Anklang bei Nick und Jasmin. Sie wollen auf jeden Fall wiederkommen.

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