Alle Bemühungen bei Hoffmeister fehlgeschlagen

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In eine unklare Zukunft blicken die rund 100 Mitarbeiter von Hoffmeister Leuchten am Standort Schalksmühle am Gewerbering. Der Insolvenzantrag die Folge fehlgeschlagener Rettungsbemühungen der Geschäftsführung.

Schalkmühle - Die heimische Wirtschaft bekam vor dem Maifeiertag einen herben Schlag versetzt. Die Arbeitsplätze von rund 100 Mitarbeitern von Hoffmeister Leuchten am Gewerbering sind in Gefahr. Das Traditionsunternehmen musste einen Antrag auf Insolvenz angeben.

Auf mehreren Branchenportalen wird ein Statement des Hoffmeister-Geschäftsführes Jens Gerhard Hanfland zitiert, in dem er den Gang zu den Amtsgerichten erklärt. Dort heißt es: „Der Insolvenzantrag war unumgänglich, weil die bisherigen Sanierungsbemühungen der Geschäftsleitung außerhalb eines Insolvenzverfahrens sowie die Bemühungen, einen Investor oder einen Erwerber für die Gesellschaft zu finden, zeitlich nicht mehr umsetzbar waren.“ 

Man sei aber weiterhin auf der Suche nach einem Investor, um das Unternehmen vor dem Aus zu bewahren, das sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät Görg. Er fasste nach erster Prüfung der wirtschaftlichen Lage das Ziel, den Geschäftsbetrieb mit den Mitarbeitern möglichst uneingeschränkt aufrecht zu erhalten. „So sichern wir uns die notwendige Substanz, Prozesse und Strukturen neu zu justieren und einen strukturierten Investorenprozess zügig abzuschließen“, wird er in den Branchennachrichten zitiert. 

Auch die Tochtergesellschaften SILL Leuchten GmbH und SRM Technik Gesellschaft für Steuern, Regeln und Messen mbH, jeweils mit Sitz in Berlin, haben beim zuständigen Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Für diese Berliner Gesellschaften mit knapp 80 Beschäftigten wurde Rechtsanwalt Sascha Feies von Görg GbR zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Lesen Sie dazu: Hoffmeister Leuchten stellt Insolvenzantrag

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