Gerätehaus: Arbeiten starten wohl erst 2016

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Das Gerätehaus soll links einen Anbau für die Sozialräume erhalten. Die FDP brachte jetzt allerdings noch einen Alternativvorschlag ins Spiel.

Schalksmühle - Um- oder Anbau? Wie die derzeit räumlich beengte Situation im Feuerwehrgerätehaus Dahlerbrück verbessert werden kann, war Thema der Ratssitzung in dieser Woche.

Nachdem sich der Bau- und Planungsausschuss bei einem Ortstermin im September für einen rund 150 000 Euro teuren Anbau entschieden hatte, um Platz für ausreichend Sozialräume zu schaffen, stellte die FDP-Fraktion den Antrag, prüfen zu lassen, ob angesichts der angespannten Haushaltssituation die Sozialräume nicht auch kostengünstiger im bestehenden Altkomplex geschaffen werden können (wir berichteten). Aus Sicht der FDP bietet sich diese Möglichkeit an, weil die Wohnung im Obergeschoss aufgrund der Beendigung des Mietverhältnisses in Kürze ebenfalls zur Verfügung steht. Die Partei schlägt deshalb vor, den Schulungsraum sowie die Abstellräume in das Obergeschoss zu verlegen, um den frei werdenden Platz im Erdgeschoss für den Bau von Sozialräumen zu nutzen und erwartet hierdurch „einen deutlich geringeren Kostenaufwand“.

Nur eine Gegenstimme

Der Rat sprach sich bei nur einer Gegenstimme dafür aus, die Thematik noch einmal in den zuständigen Fachausschüssen näher zu besprechen. Klaus Nelius, Fraktionsvorsitzender der UWG, merkte deshalb an, dass sich der Beginn der Baumaßnahme dadurch sicherlich verzögern werde. Ursprünglich war geplant mit den Arbeiten für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Dahlerbrück noch in diesem Jahr zu beginnen. Nun dürfte es wahrscheinlich 2016 werden.

Nelius stellte auch die Frage, ob es von der Statik und der Bausubstanz des Gebäudes überhaupt möglich sei, die Abstellräume in das obere Geschoss zu verlegen. Diese und weitere Detailfragen sollen nun zunächst in den Ausschüssen geklärt werden, ehe der Rat endgültig entscheiden muss, ob das Gerätehaus einen Anbau erhält oder im Altbestand saniert wird.

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