Gerät Ansiedlung des Edeka-Marktes in Dahlerbrück erneut ins Stocken?

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Bis auf den Durstymarkt im braunen Backsteingebäude steht der restliche Gebäudekomplex auf dem früheren Aldi-Gelände in Dahlerbrück leer.

Dahlerbrück - Das Vorhaben der Edeka-Gruppe, durch einen Projektentwickler einen Vollsortimenter mit einer Gesamtverkaufsfläche von 1800 Quadratmetern, inklusive einer Getränkeabteilung mit etwa 250 Quadratmetern, auf dem ehemaligen Aldi-Gelände an der Volmestraße in Dahlerbrück errichten zu lassen, könnte einmal mehr ins Stocken geraten.

Denn in einem Backsteingebäude des ansonsten leerstehenden Komplexes betreibt Dursty Getränkemärkte GmbH & Co. KG eine Filiale – und wird das nach Aussage von Thomas Benninghaus, Leiter der Immobilienabteilung bei Dursty, auch weiterhin tun. „Wir haben einen langfristigen Mietvertrag ohne Ausstiegsklausel und kein Interesse den Standort in Dahlerbrück zu verlassen“, sagte Benninghaus im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Markt auf dem ehemaligen Aldi-Gelände solle langfristig bestehen bleiben.

Eine Kündigung des Vertrages durch Edeka oder einen Projektentwickler habe Dursty deshalb bislang auch nicht erhalten. Kontakt zu dem Lebensmittelkonzern oder dem beauftragten Projektentwickler gebe es ebenfalls nicht.

Die Edeka-Handelsgruppe Rhein-Ruhr hatte am Montag auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, noch in diesem Jahr einen Bauantrag zu Errichtung eines Vollsortimenters beim Märkischen Kreis einreichen zu wollen. Wann genau der Eintrag gestellt werde, sei jedoch schwierig zu sagen. In den vergangenen Tagen waren vorbereitende Rodungsarbeiten auf dem Gelände vorgenommen worden.

Eine Bauvoranfrage für das Projekt, die entgegen einer früheren Planung aus 2014 einen Markt mit eigener Getränkeabteilung und damit auch den Abriss des Dursty-Gebäudes vorsieht, wurde durch den Kreis im Dezember 2016 positiv beschieden, nachdem sich zuvor auch die politischen Gremien in Schalksmühle zustimmend zur veränderten Planung geäußert hatten (wir berichteten).

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