Geocaching über die Gemeindegrenzen hinweg

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Über große Resonanz zur Versammlung für die Vorbereitung des ersten interkommunalen Geocaching-Events freute sich Gastgeber und Initiator Jan Schriever (stehend) am Dienstagabend. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Das erste interkommunale „Geocaching-Event“ soll am 3. Oktober stattfinden – dies legten Vertreter des Stadtsportverbandes Halver, des Gemeindesportverbandes Schalksmühle, des Stadtmarktings Schalksmühle und einzelner Vereine am Dienstagabend fest.

Auf großes Interesse stieß Initiator Jan Schriever mit seiner Intention, zusammen mit den Vereinen Schalksmühles und Halvers eine Geocaching-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Gegenseitiges Kennenlernen, eine unterhaltsame Veranstaltung für Jung und Alt, aber nicht zuletzt den verantwortungsbewussten und rücksichtsvollen Umgang in Feld und Flur sind die Ziele der Organisatoren. Strenge Regeln haben die Cacher zu beachten, die sich dieser modernen Schatzsuche gezielt widmen. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers (Global Positioning System) und Koordinaten aus dem Internet können versteckte Behälter in der Landschaft gefunden werden – meistens an besonders schönen oder ungewöhnlichen Orten.

Nach der Eintragung in das im Behälter befindliche Log-Buch darf sich der Cacher den „Schatz“ nehmen, muss es aber nicht. Wenn er jedoch das versteckte Kleinteil von geringem Wert entnimmt, muss er etwas Neues hinterlegen. Beim Spiel gilt: „Der Weg ist das Ziel“. Es gibt etliche Varianten und verschiedene Internet-Plattformen. (siehe beispielsweise http://www.geoclub.de).

Vier „Geocacher“ waren mit von der Partie, informierten im Einzelnen, gaben wichtige Hinweise. Schriever hat sich diesem unterhaltsamen Hobby mit seiner Familie verschrieben. Statt Langeweile erlebten die Vier beim Wandern Spannung und Spaß. Statt eines GPS-Gerätes kann auch ein entsprechendes Smartphone verwendet werden.

Die große, sportlich ambitionierte Runde einigte sich nach den Ausführungen Schrievers und kurzem Austausch auf den 3. Oktober als Veranstaltungstag. Die Teilnahme beim ersten Mal ist kostenlos, die Leihgebühr für die GPS-Geräte übernehmen die Organisatoren. Allerdings müssen sich die Nutznießer verbindlich anmelden. Die Gruppen sollen auf vier Personen beschränkt werden, Ausnahme sind Kindergruppen mit Minderjährigen. Die Sucher können mit oder ohne erfahrenen Cacher losziehen. Im Vorfeld gibt es weitere Besprechungen, um die Details zu klären sowie nach den Sommerferien Workshops in den Vereinen, um den Umgang mit GPS zu erlernen. Ein Informationsstand anlässlich des Lisettken-Marktes soll Interessierten vorab die Möglichkeit zum Ausprobieren geben. Die Koordinaten für diese Veranstaltung werden extra ausgearbeitet, die Caches am Tag gelegt und per Flyer aufgezeichnet. Abends wird alles wieder eingesammelt. Eine Wanderhütte wird das endgültige Ziel sein, um allen bei Würstchen und Getränken die Gelegenheit zum gemütlichen Ausklang zu geben. Für den Rückweg wollen die Veranstalter für einen Bustransfer sorgen. ▪ jori

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