Kooperationsvertrag für die Bildung

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Gemeinsam für einen besseren Übergang vom Kindergarten zur Schule: Vertreter der Gemeinde und der Kindergärten trafen sich jetzt zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages. Auch beide Grundschulen bringen sich in die Zusammenarbeit ein.

Schalksmühle - Den Start in den Schulalltag erleichtern und den Übergang vom Kindergarten zur Schule verbessern – das ist das Ziel einer Kooperation zwischen den Kitas der Gemeinde, den zwei Grundschulen und der neuen Primus-Schule. Vertreter der Einrichtungen und der Gemeinde trafen sich jetzt zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Im Rahmen der Kooperation möchten Vertreter der Einrichtungen Projekte entwickeln, die den Kindern den Wechsel zur Schule erleichtern sollen. Als erste Aktion wurde das Paten-Projekt ins Leben gerufen. Dabei stellen sich Grundschüler als Ansprechpartner für die Erstklässler zur Verfügung und schreiben ihnen vor dem Schulbeginn einen persönlichen Brief.

Bürgermeister Jörg Schönenberg begrüßte die Vertragsunterzeichnung und sagte, dass sich alle Einrichtungen gemeinsam der Herausforderung stellen würden, den Kindern die bestmöglichen Bildungschancen zu vermitteln. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Einrichtungen in diesem Maße zusammenarbeiten und wir haben bereits einen guten Prozessauftakt umgesetzt“, sagte Schönenberg. Gemeinsam solle durch einen ganzheitlichen Ansatz ein in sich geschlossener Bildungsprozess vollzogen werden.

Auch Uwe Benninghaus vom Regionalen Bildungsbüro unterstützt die Kooperation. Künftig sollen alle Kommunen im Märkischen Kreis Vereinbarungen unterzeichnen, zum Wohle der Kinder enger miteinander zu arbeiten. Im Rahmen von regelmäßigen, kreisweiten Treffen wird sich das Bildungsbüro mit den Vertretern über Fortbildungsbedarf und die Projekte abstimmen. „Wir wollen Best Practice-Beispiele bekannt machen und den Austausch fördern“, sagt Benninghaus.

Bei der Unterzeichnung fehlten zwar die Leiter der beiden Grundschulen. Fachbereichsleiterin Anja Wolf betonte jedoch, dass beide Schulen die Kooperation unterstützen.

Von Alisa Kannapin

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