Gemeinde soll Gestaltungssatzung bekommen

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Damit der Ortskern von Schalksmühle ein angenehmeres Erscheinungsbild erhält, soll die Gemeinde eine Gestaltungssatzung erarbeiten, in der zum Beispiel Vorgaben für Werbung festgehalten werden.

Schalksmühle - Zur weiteren Aufwertung des Ortskerns von Schalksmühle soll die Gemeinde eine Gestaltungssatzung erhalten. Über die Erarbeitung einer solchen Satzung stimmt der Bau- und Planungsausschuss in seiner nächsten Sitzung ab, die am Montag, 7. September, ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses stattfindet.

Die Erarbeitung einer Gestaltungssatzung wird auch im Zuwendungsbescheid innerhalb des Regionale-Förderprogramms gefordert. Wie diese Satzung aussehen kann, ist noch völlig offen. Gelten soll die Satzung für den Ortskern von Schalksmühle – mitinbegriffen ist darin das Geschäftsgebäude an der Bahnhofstraße, in dem sich der Rewe-Markt befindet, und das Sparkassen-Gebäude an der Hälverstraße.

Innerhalb einer Gestaltungssatzung können Vorgaben erarbeitet werden, die beispielsweise festlegen, wie groß Werbung sein darf oder welche Leuchtmittel an einer Fassade verwendet werden dürfen. „Es geht um alles, was das äußere Erscheinungsbild der Gebäude betrifft. Bei der Erarbeitung der Gestaltungssatzung würden wir auf die Erfahrungen des Büros ASS zurückgreifen, die bereits Satzungen für andere Städte erarbeitet haben“, erklärt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen.

Die meisten Kommunen würden über eine Gestaltungssatzung verfügen, die meist für die Zentren gelte. „Was in der Satzung steht, ergibt sich innerhalb einer Diskussion. Die Satzung sollte nicht ein zu enges Korsett, sondern für alle nützlich sein und für ein angenehmes Gesamtbild des Ortskerns sorgen“, sagt Bechtel und betont, dass die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung gewünscht ist. „Wenn alle mitarbeiten – auch die betroffenen Bürger – kann auch etwas erreicht werden, was für alle brauchbar ist. Auch wenn das Einzelinteresse sicher zurücktritt.“ Um Ideen zusammenzutragen, sei ein Workshop vorstellbar. „Zumindest ist das in anderen Kommunen so üblich, aber darüber entscheidet die Politik.“

Auch der Anbau von Sozialräumen an das Gerätehaus der Löschgruppe Dahlerbrück wird Thema im Ausschuss sein. Die Umgestaltung des Umkleide- und Duschbereichs ist aufgrund von Arbeitssicherheitsbestimmungen nötig. Die vorhandenen Duschen sind überaltert, darüber hinaus ziehen sich die Wehrleute aktuell hinter Spinden um, die sich wiederum hinter den Löschfahrzeugen befinden.

Die voraussichtlichen Brutto-Gesamtkosten der Maßnahme liegen laut Sitzungsvorlage bei 158 670 Euro. Die Löschgruppe möchte Teile der Baumaßnahme in Eigenregie durchführen, wodurch sich die Gesamtkosten reduzieren würden.

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