Neuer Fundtiervertrag abgeschlossen

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Silvia Gonzalez Algaba (Fachbereichsleiterin Öffentliche Ordnung) überreicht gemeinsam mit Sachbearbeiter Winfried Schindler (rechts) den neuen Fundtiervertrag an Thomas Höllmann, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins Lüdenscheid.

Schalksmühle - Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass die Gemeinde Schalksmühle Sorge tragen muss, dass Fundtiere gut und sicher verwahrt werden, bis der jeweilige Besitzer sich meldet. Unterstützt wird die Verwaltung dabei vom Tierschutzverein Lüdenscheid, der das Tierheim Dornbusch betreibt.

„Eigentlich ist das eine gemeindliche Aufgabe. Doch Schalksmühle hat keine Möglichkeit, gefundene Tiere aufzubewahren“, erklärt Thomas Höllmann, Vorsitzender des Vereins. Damit die Kooperation weiterhin funktioniert, musste der sogenannte Fundtiervertrag erneuert werden.

Winfried Schindler, Sachbearbeiter Öffentliche Ordnung: „Der alte Vertrag stammt aus dem Jahr 2000.“ Er sei den aktuellen Gegebenheiten angepasst worden und laufe jetzt bis 2019, ergänzt der Vereinsvorsitzende. 

Hoher vierstelliger Betrag als Ausgleichssumme

Die Gemeinde werde in Zukunft den Vertrag wieder überprüfen und an die Belegungszahlen der Fundtier-Station angleichen, erläutert Silvia Gonzalez Algaba, Fachbereichsleiterin Öffentliche Ordnung. „Die Gemeinde zahlt dem Tierschutzverein eine Ausgleichssumme. Das ist ein hoher vierstelliger Betrag.“ Auch diese Summe werde den Zahlen angepasst. 

Der Verein übernimmt während der Öffnungszeiten des Tierheims die Aufgabe, gefundene Tier, die dort abgegeben werden, aufzunehmen oder beim Finder abzuholen, so Thomas Höllmann. 

Fundtiere bei der Polizei melden 

„Wenn das Tierheim geschlossen ist, dann erledigt das ein externes Unternehmen. Da das Ordnungsamt keinen Bereitschaftsdienst hat, wurde das ausgelagert“, sagt Silvia Gonzalez Algaba. Gefundene Tier sollten erst einmal der Kreisleitstelle der Polizei gemeldet werden. Diese kontaktiert dann die entsprechenden Stellen.

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