Golfplatz Gelstern

Frischer Wind im ehemaligen Clubhaus - neuer Betreiber im "Fairway"

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Filippos Parlakoglou, der frisch gebackene Golfgastronom, möchte in das Restaurant „Fairway“ auf dem Golfplatz Gelstern frischen Wind bringen.

Heedfeld - „Ich war sofort fasziniert von dieser einmaligen Lage“, schwärmt Filippos Parlakoglou von seiner neuen Arbeitsstätte, die zwischen Löchern und Bunkern gelegen ist. Das hört sich recht ungemütlich an, ist es aber nicht, denn er ist der neue Betreiber des Restaurants auf dem Golfplatz in Gelstern.

Im vergangenen Jahr hängte Familie Suren die Pfannen in der Golfgastronomie an den Nagel, um sich beruflich auf ein neues Projekt in Hagen zu konzentrieren. Ein geeigneter Nachfolger wurde schließlich mit dem bekannten Lüdenscheider Gastronom gefunden, der bereits zwei weitere Lokale betreibt. „Eine eigene Gastronomie zu betreiben war schon immer ein Traum von mir“, erinnert sich der gebürtige Lüdenscheider an seinen Schritt in die Selbstständigkeit als Gastwirt. „Als dann das Lüdenscheider Café Kersting Ende 2018 frei wurde, habe ich die Chance genutzt und zugegriffen.“ Er machte daraus das „Bier Projekt“ und übernahm ein Jahr später noch die Kornkammer an der Friesenstraße. 

Seit dem vergangenen Wochenende ist er nun auch für das Restaurant „Fairway“ beim Golfclub zuständig. „Wir haben viele Vorstellungen von Filippos umgesetzt und einiges hier erneuert und renoviert“, freut sich der Geschäftsführer des Golfclubs Hans-Jürgen Badziura über den frischen Wind, der jetzt durch das ehemalige Clubhaus weht. Die Gastronomie gehöre einfach zum Golfsport dazu, erklärt er, denn „nach dem Spiel sitzt man gemeinsam auf der Terrasse und erzählt, wie toll man Golf spielen kann“, schmunzelt er. 

Deutsches, griechisches und italienisches Essen im Schalksmühler Restaurant 

Derzeit läuft erst mal nur der Schankbetrieb, in zwei Wochen wird dann auch „feste Nahrung“ angeboten. „Es wird nur eine kleine Hauptkarte geben mit drei, vier frischen Gerichten“, erklärt Filippos Parlakoglou. „Am Wochenende bieten wir themenbezogene Speisen an. Vielleicht machen wir mal einen Doradentag oder es gibt Spanferkel oder Gyrosgerichte. Es soll einen Mix aus deutschem, griechischem und italienischem Essen geben mit viel Abwechslung.“ Das Angebot soll ganz auf die Wünsche der Gäste abgestimmt werden, die natürlich nicht nur aus dem Golfverein stammen. 

„Das ist ein öffentliches Restaurant, in dem jeder willkommen ist“, erklärt der zweite Geschäftsführer des Vereins Daniel Maiworm und räumt mit dem Klischee auf, dass alle Golfer aus elitären Kreisen stammen und sich hauptsächlich von Austern und Kaviar ernähren: „Das beliebteste Essen ist hier immer noch Currywurst mit Pommes und als Getränk läuft Bier am besten.“ Hans-Jürgen Badziura ergänzt: „Die Golfer haben sich verändert. Es sind nicht mehr nur Ärzte und Rechtsanwälte, die mit abgespreiztem Finger und karierter Hose zum Spielen kommen, sondern Menschen aus allen Berufen und Schichten.“ 

Der frisch gebackene Golfgastronom Filippos Parlakoglou findet diesen Sport faszinierend, hat selbst aber noch nie den Schläger geschwungen. Seine Fähigkeiten liegen eher in der Bewirtung der Spieler und anderen Gäste. Ob es nach seinen drei Lokalen noch ein weiteres Projekt geben wird, kann er bereits jetzt beantworten: „Nein, ich bin jetzt zu 100 Prozent ausgelastet. Das reicht.“

Öffnungszeiten 

Geöffnet ist das Restaurant zunächst ab 17 Uhr. Wie die Speisen werden auch die Öffnungszeiten noch an die Bedürfnisse der Gäste angepasst.

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