Elf Gasthäuser im Höhengebiet

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Präsentieren den neuen Stiftungskalender (v.l.): Christel Becker, Karl Nüsken, Anton Fistric, Gilbert Becker und Heike Wilms. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Ein Schluck Wasser oder Bier vertreibt den Durst, ein Stück Brot den Hunger, Christus vertreibt den Tod.“ Dieser Spruch aus der Feder von Martin Luther ziert eine besondere Publikation. Die Mitglieder der „Stiftung Hülscheid-Heedfelder Kirchen“ um ihren Vorsitzenden Karl Nüsken stellten am Donnerstag im Gemeindehaus Heedfeld ihren Stiftungskalender für 2011 vor.

Der Kalender zeigt neben zwei Fotografien der denkmalgeschützten Kirchen in Heedfeld und Hülscheid auch die ehemals elf, inzwischen nur noch zwei Kneipen rund um die beiden Ortschaften. „Mit unserem Kalender, der ab sofort in den Kirchen Hülscheid und Heedfeld sowie im Gemeindebüro Heedfeld zu den gewohnten Öffnungszeiten erhältlich ist, möchten wir unsere Stiftung bei den Bürgern wieder ein wenig in Erinnerung rufen“, erklärt Karl Nüsken. Darüber hinaus kommt der Kaufpreis von neun Euro je Stück dem Stiftungsvermögen zugute, das seit der Gründung im Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2009 bereits auf 78 000 Euro angewachsen ist. Von den Beträgen wurde bislang zwar noch nichts investiert, jedoch ist sich der Stiftungsvorsitzende sicher, dass das Geld eines Tages dringend benötigt wird. „Wir haben in der Gemeinde zwei denkmalgeschützte Kirchen, und die meisten Denkmaltöpfe sind leer“, betont Karl Nüsken.

Wie immer steckte viel Arbeit in der Erstellung des Kalenders, der seit 2010 nicht mehr im Hoch-, sondern im Querformat angeboten wird. „Nicht von allen historischen Kneipen haben wir auf Anhieb Fotos bekommen“, gibt der Stiftungsvorsitzende zu bedenken. Ein Bild musste sogar aus Göttingen besorgt werden. Der Aufwand hat sich jedoch allemal gelohnt, zumal es sich um ein interessantes Thema handelt, das viele Bürger aus Heedfeld und Hülscheid interessieren dürfte.

Karl Nüsken jedenfalls ist so überzeugt vom reißenden Absatz des wie gewohnt von der Schalksmühler Firma Engelbrecht Druck produzierten Kalenders, dass er die Auflage von 300 auf 350 Stück erhöhte. Über die drei Verkaufsstellen hinaus werden die Menschen nicht nur zum Kalender, sondern auch der Kalender zu den Menschen kommen. Insgesamt sechs freiwillige Helfer der Kirchengemeinde Heedfeld-Hülscheid haben sich dazu bereit erklärt, aktiv im Ort und an den Haustüren den Verkauf für die gute Sache anzukurbeln. ▪ bot

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