„Friederike“ sorgt für Dauereinsatz für Feuerwehr Schalksmühle

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Bei einem unterstützenden Einsatz in Iserlohn musste die Löschgruppe Schalksmühle eine Straße von einem Baum befreien.

Schalksmühle - Das Orkantief „Friederike“ hatte am Donnerstag NRW in Atem gehalten. Böen mit bis zu Windstärke 11 sorgten landauf landab für Chaos und teilweise auch Stillstand auf Straßen und Schienen. Auch die Freiwilligen der Feuerwehr Schalksmühle hatten reichlich zu tun. Insgesamt mussten 25 Einsätze gefahren werden – und das nicht nur in der Gemeinde.

Der Schwerpunkt dürfte, so die Auskunft von Wehr-Sprecher Marc Fürst, im Schalksmühler Höhengebiet gelegen haben. Aber auch die Löschgruppe Dahlerbrück musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Neben Bäumen auf der Glörstraße beseitigten die Einsatzkräfte auch auf der Heedfelder Straße im Hagener Stadtgebiet zahlreiche umgestürzte Bäume, um an eine weitere Einsatzstelle auf Schalksmühler Gebiet zu gelangen. In Hülscheid musste zudem eine Gefahrenstelle durch lose Dachziegel beseitigt werden.

Teilweise waren Straßen selbst für die Wehr nicht passierbar.

Die Löschgruppe Schalksmühle rückte zu zwei Sturmschäden aus. Betroffen waren insbesondere die Glörstraße, Klagebach und die Bereiche Sonnenscheid und Rölvede, sowie zahlreiche weitere Straßen im gesamten Einsatzgebiet. Die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle war mit 85 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Doch nicht nur auf heimischem Gebiet war der Einsatz der Wehrleute gefragt. Ein Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Schalksmühle mit neun Ehrenamtlichen wurde in Iserlohn eingesetzt, um dort die ortsansässigen Kräfte zu unterstützen, berichtet der Sprecher.

Zahlreiche Bäume fielen Orkantief „Friederike“ und anschließend der Kettensäge zum Opfer.

Auf Anforderung der Feuerwehr Iserlohn rückte man zur Feuerwache an der Dortmunder Straße aus. Nach kurzer Einweisung ging es für die Einsatzkräfte mithilfe eines „Lotsen“ zur Leckingser Straße. Dort mussten die Feuerwehrleute die Straße von zahlreichen umgestürzten Bäumen befreien.

Insgesamt 25 Mal mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schalksmühle ausrücken.

Besonders schwierig und arbeitsreich war hierbei der letzte Abschnitt der Straße, wo drei nebeneinander stehende Bäume umgestürzt waren und den Einsatz einer Drehleiter erforderlich machten.

Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Schalksmühle trafen nach kurzer Pause und Verpflegung gegen 20.30 Uhr wieder in Schalksmühle ein und konnten wie ihre Kollegen verschnaufen. Das Orkantief war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise schon weitergezogen.

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