Viele Überraschungen für Kinder geplant

Freitag steigt die offizielle Eröffnung des Volmeparks in Schalksmühle

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Seitdem der Volmepark seit Ende Juli für die Bevölkerung zugänglich ist, nutzen bei schönem Wetter zahlreiche Besucher die Möglichkeit, ihre freie Zeit im Park zu verbringen. Nach einem besonders spielintensiven Tag bleibt auch schon mal etwas zurück. In diesen Tagen werden nun auch die Müllbehälter und die Bänke im Park montiert.

Schalksmühle - Der neue Volmepark kommt an – anders kann man die zahlreichen jungen und alten Besucher nicht deuten, die bei gutem Wetter auf den Spielgeräten toben, ihr Eis in der Sonne auf den Sitzstufen genießen oder auf Decken auf der Wiese liegen. Am Freitag, 28. August, wird der Volmepark um 11 Uhr offiziell eröffnet.

Nachdem der Park bereits seit Ende Juli für die Schalksmühler zugänglich ist, lädt die Gemeindeverwaltung nun alle Bürger zur offiziellen Einweihung ein.

Nach dem offiziellen Teil können sich die Kinder auf Überraschungen freuen: Ein Ballonkünstler und Jongleur wird sein Können zeigen und Aktionen zum Mitmachen anbieten. Darüber hinaus soll es eine Seifenblasenstation und einen Ballonwettbewerb geben. „Für den Ballonwettbewerb stellt das Stadtmarketing tolle Preise für die Gewinner zur Verfügung“, heißt es in der Ankündigung der Verwaltung.

Die „Märkischen Springer Halver-Schalksmühle“ stellen des Weiteren am Freitag ihre Schachfiguren zur Verfügung und sind vor Ort, um beim Schachspiel gegen Bürger jeder Altersstufe anzutreten.

„Am Nachmittag nimmt dann das Schalksmühler Jugendzentrum das Zepter in die Hand mit Aktionen für Schulkinder und Jugendliche. Und die ältere Generation ist eingeladen, das ein oder andere Gerät im Volmepark auszuprobieren oder ein wenig zu flanieren“, teilt die Gemeinde mit. Außerdem gebe es an diesem Tag die Möglichkeit, im Volmepark ein Eis zu essen.

Bereits jetzt zahlreiche Besucher im Park

Mit der bisherigen Nutzung des Parks ist die Verwaltung sehr zufrieden, wie Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte: „Die Leute bringen sich Decken mit, sitzen auf den Steinen oder auf den Böschungen – das ist ein total schönes Bild.“

Dass die Bänke bis jetzt von der zuständigen Firma Linse noch nicht montiert wurden, sei „nicht so doll. Die hätten auch vorher schon stehen können“. Aber die Verwaltung hätte in Bezug auf die Bänke keine richtigen Beschwerden erhalten. Jetzt werden kurzum vier Bänke und drei Müllbehälter installiert.

Ein Spender für Hundekotbeutel wird im Bereich nahe der Sitzstufenanlage installiert. Dort endet aber auch schon der Parkbereich, in dem Hunde gern gesehen sind: „Hundebesitzer dürfen sich mit ihren angeleinten Tieren nur im vorderen Parkbereich aufhalten – also auf der Fläche ab dem Zugang von der B 54 und in Richtung Bahnhofstraße sowie an der Sitzstufenanlage bis hin zur Seilrutsche. Im restlichen Bereich sind keine Hunde zulässig“, erklärt Emmerichs.

Der Verwaltung sei dieser Konflikt bewusst, es handele sich hierbei aber um eine haftungsrechtliche Angelegenheit. „Denn es kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass Hundekot auf der Wiese oder im Sand landet.“ Die Gemeinde sei sonst verpflichtet, mehrmals täglich den Sand zu kontrollieren, damit kein Kind mit dem Kot in Berührung kommt. „Das kann sich keine Kommune leisten, auf keinem Spielplatz“, macht Emmerichs deutlich und weist darauf hin, dass es von der Länge her keinen Unterschied mache, ob man mit dem Hund durch den Park oder drum herum spazieren gehe.

Eine tägliche Kontrolle durch die Mitarbeiter der Gemeinde findet jedoch morgens im Park trotzdem statt. Bisher hielt sich das Müllaufkommen außerhalb der aufgestellten provisorischen Behälter in Grenzen. „Das meiste landet in den Müllbehältern“, sagt Emmerichs.

Doch nicht nur Müll wird das ein oder andere Mal von den Parkbesuchern vergessen: Gestern Morgen fanden sich auch ein Paar zurückgelassene Kinderschuhe im Sandbereich des Wasserspielplatzes, und ein Mini-Lkw thronte auf einem der Sitzsteine. „Das müsste ja eigentlich spätestens zuhause auffallen, wenn die Schuhe vergessen wurden“, kommentiert Oliver Emmerichs.

Sonnensegel als Schattenspender

Die Gemeindemitarbeiter kontrollieren morgens vor allem den Sandbereich rund um das große Spielgerät auf Seiten der B 54. „Dort wird viel gespielt und die Kinder schaufeln richtige Löcher in den Sand, die unsere Mitarbeiter wieder auffüllen, damit der Fallschutz weiterhin gegeben ist.“

Um einen Schattenplatz zu schaffen, überlegt die Gemeinde, im kommenden Jahr ein Sonnensegel über der großen Wiese neben dem Wasserspielplatz nachzurüsten.

Derweil laufen im Hintergrund die Planungen für die Illuminierung des Volmeparks. Emmerichs: „Die Leuchtelemente werden momentan gebaut, die Montage ist für Anfang Oktober geplant.“

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