Gemeinde und Bürgerinitiative geben die neue Anlage frei

Freigabe: Kinder erobern Glörpark an erstem Tag

Kinder der Kindertagesstätte Dahlerbrück nutzten das schöne Wetter am Tag der Freigabe und nahmen das große Spielelement in Beschlag.
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Kinder der Kindertagesstätte Dahlerbrück nutzten das schöne Wetter am Tag der Freigabe und nahmen das große Spielelement in Beschlag.

 Noch am Sonntag versperrte ein hoher Bauzaun den Zugang zum Glörpark in Dahlerbrück. Am Montag änderte sich das. Da stürmten Kinder der Kita Villa Kunterbunt über die Zuwegung und nahmen das zentrale Spielgerät im Park in Beschlag, sprangen auf dem im Boden eingelassenen Trampolin und erkundeten auch die umliegenden Flächen der neuen Anlage.

Dahlerbrück - Ortwin Schmidt von der Bürgerinitiative Dahlerbrück ist die Freude anzumerken. Lange hatte er mit seinen Mitstreitern diesen Tag herbeigesehnt. Da hatte auch der Himmel ein Einsehen – und so konnte Schmidt gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Harry Haböck, den Bauamtsmitarbeitern Peer Heinzer und Bernd-Martin Leonidas, Ratsmitglied Bernd Müller (UWG), der Regional-Managerin Friederike Bönnen und Elke Schmidt von der Bürgerinitiative Dahlerbrück den Park bei schönem Wetter freigeben.

Freigabe, das war allen Anwesenden wichtig. Die „richtige“ Eröffnung soll erst dann erfolgen, wenn auch das letzte Stück Park fertiggestellt ist. Doch das wird wohl noch einige Zeit dauern. Denn bis ins kommende Jahr hinein wird die rund 600 Quadratmeter große Fläche von Baufahrzeugen genutzt, die beim Abriss und Neubau der Brücke über die Volme benötigt werden.

Doch niemand wollte den Park so lange seiner Nutzung entziehen. So gab es also nun die Freigabe mit der Aussicht auf ein kleines Fest zur Eröffnung. Dann werden auch sicher die Reden gehalten, die am Montag niemand halten wollte. Da fanden dann eher informelle Gespräche statt, in denen die Anwesenden ausdrückten, wie sie die Planungs- und Bauzeit empfunden hatten. Ortwin Schmidt erzählte unter anderem, dass er als Jugendlicher bereits hier Fußball spielte. „Allerdings fünf Meter tiefer“, wie er berichtet. Dass es diese „fünf Meter tiefer“ nicht mehr gibt, liegt an vielen Lkw, die mit Erde das Parkgelände auffüllten. Insgesamt sind rund 5000 Kubikmeter Erde angefahren, eingebaut und modelliert worden. Auch diese Arbeiten hatten zu der langen Bauzeit beigetragen. Die Erde stammt übrigens aus der Baustelle zur Umgestaltung des Ortskerns in Schalksmühle. „Das passte ganz gut, so kamen wir preiswert an die Erde“, berichtet Peer Heinzer vom Bauamt.

Freuten sich den Glörpark freigeben zu können: Bernd-Martin Leonidas, Harry Haböck als stellvertretender Bürgermeister, Peer Heinzer, Regional-Managerin Friederike Bönnen, Bernd Müller (UWG), Elke Schmidt und Ortwin Schmidt von der Bürgerinitiative Dahlerbrück (von links).

So wurden nicht nur Beschaffungskosten und Fahrtkosten gespart, es konnte auch ein Beitrag zum Umweltschutz geliefert werden. Das setzt sich auch bei der Ausführung und Gestaltung des Parks fort. So wurden die Arbeiten in dem vom Landschaftsarchitekturbüro Bimberg aus Iserlohn geplanten Park vom Garten- und Landschaftsbau Green Team aus Sundern ausgeführt – und sogar der Fallschutzboden rund um das zentrale Spielgerät hat keinen weiten Weg hinter sich, wurde er doch von dem Bad Berleburger Unternehmen Regupol BSW geliefert und eingebaut.

„Beeindruckend war die gute Bürgerbeteiligung. Die Idee zu dem neuen Park entstand bereits 2017 im Rahmen einer Ideenschmiede des Leader-Prozesses. Damals wurden gleich zwei Parks dieser Art entworfen, der andere steht in Kierspe und wurde schon im vergangenen Jahr eröffnet. Doch auch während der ganzen Planungszeit haben sich Mitglieder der Bürgerinitiative stark eingebracht, genauso wie die Verwaltung der Gemeinde Schalksmühle“, freut sich Regional-Managerin Bönnen.

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