Freies Internet im Ortszentrum

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Der Stadtmarketingverein und die Gemeinde haben auf dem Rathausplatz seit dieser Woche ein frei zugängliches und kostenfreies Angebot zur Internetnutzung eingerichtet.

Schalksmühle - Mit einem Klick ins Internet und damit zur weltweiten Vernetzung über einen freien und kostenlosen Internetzugang – das ist seit Mitte dieser Woche auch in Schalksmühle möglich. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat der Stadtmarketingverein über Freifunk eine eine WLan-Zone auf dem Rathausplatz eingerichtet.

"Wir als Verein stellen den Router zur Verfügung, der im Rathaus untergebracht ist, die Gemeinde die Bandbreite“, sagte Georg Werth, Vorsitzender von Stadtmarketing Schalksmühle. „Der Netzwerkname lautet ,Freifunk’, ein Passwort gibt es nicht, so dass jeder, der möchte, über unser Netzwerk mit Smartphone oder Tablet ins Internet gehen kann“, erklärte Klaus Rössler, der das Freifunk-Projekt im Stadtmarketingverein federführend betreut.

Wichtiges Angebot für Flüchtlinge

Georg Werth rechnet damit, dass der freie Internetzugang vor allem von den Flüchtlingen in der Volmekommune intensiv genutzt werden dürfte. „Für sie ist es dringend notwendig über das Internet den Kontakt in ihre Heimat zu halten, deshalb war es uns sehr wichtig, dieses Angebot jetzt machen zu können“, sagte Georg Werth. Um den Flüchtlingen das Angebot vorzustellen, besuchte Rössler am Donnerstagnachmittag den Kaffeetreff Weltnachbarn im Gemeindehaus Dahlerbrück.

In einem nächsten Schritt soll das Freifunk-Netzwerk möglichst flächendeckend im Ortszentrum aufgebaut werden. „Dazu suchen wir jetzt möglichst viele Geschäfts- oder Privatleute sowie andere Institutionen, die bereit sind mitzumachen“, sagte Klaus Rössler. Die Router stelle der Stadtmarketingverein. „Interessierte müssen also nur für die Bandbreite und Strom für den Router – das sind Kosten von etwa sechs Euro Pro Jahr – sorgen“, so Rössler.

Netzwerk soll auf Volmepark ausgeweitet werden 

Wunsch des Stadtmarketingvereins ist es, perspektivisch auch im Volmepark für freies und kostenloses Internet zu sorgen. „Neben dem Rathausplatz ist das für uns der zweitwichtigste Bereich“, sagte Werth. Die Menschen könnten dann bei gutem Wetter im Park entspannt am Fluss sitzen und von dort aus kommunizieren. „Je breiter unser Netz wird, umso besser ist es letztlich für alle Nutzer“, hofft auch Rössler auf eine flächenmäßig möglichst große Ausdehnung des neuen Angebots.

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