Freddy Quist verlässt im Dezember den STV

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Im Dezember ist Schluss in der Jahnhalle: Freddy Quist verlässt nach sieben Jahren den Schalksmühler TV.

Schalksmühle - Der Schalksmühler TV sucht einen neuen Pächter für die Gaststätte in der vereinseigenen Jahnhalle und auch einen neuen Hallenwart: Freddy Quist wird den STV zum Jahresende verlassen. Seit 2008 hat der heute 47-Jährige die beiden Funktionen in Personalunion ausgeübt.

Wechsel in der Halle sind in der Vergangenheit eher eine rare Angelegenheit gewesen. Vor Quist hatten die Aufgaben 16 Jahre lang in den Händen der Familie Hunold gelegen, davor rund ein Vierteljahrhundert bei Karl und Hildegard Virkus.

Sowohl das Ehepaar Virkus als auch Winfried und Ulrike Hunold waren indes auch für den Übungsbetrieb verpflichtet worden, brachten entsprechende Qualifikationen mit. Nach dem Abschied von Ulrike Hunold hatte der STV mit Freddy Quist erstmals auf einen reinen Gastronom gesetzt. Trotz dieses Schritts allerdings waren die Besucherzahlen in der Jahnhalle in den vergangenen Jahren – genau wie die Mitgliederzahlen beim STV – tendenziell eher rückläufig.

„Ich habe einige neue Vereine in die Halle geholt“, sagt Quist heute, „aber generell ist es weniger geworden. Die Gruppen sind weniger geworden, die Feiern ebenfalls. Dazu kommen die neuen Vorschriften: Rauchverbot, Auszeichnung von Allergenen – das macht es alles nicht einfacher.“ Quist hat sich deshalb und auch wegen der Arbeitszeiten entschieden, etwas Neues zu beginnen.

Bereits neuer Job

Er ist bereits seit dem 1. August in der Jugendbegegnungsstätte Don Bosco in Hagen-Rummenohl angestellt. Dort wartet auf den gelernten Koch eine Aufgabe, bei der er komplett andere Arbeitszeiten – vom frühen Morgen bis in den frühen Nachmittag – haben wird. Das erlaubt ihm auch, seine Aufgabe beim STV bis zum Jahresende weiterzuführen. Anfang Juni hat Quist den Vorstand des Mehrspartenvereins von seinem Entschluss informiert. „Sechs Monate Vorlauf, um einen Nachfolger zu finden“, sagt Quist, der den Verein nicht Knall auf Fall im Stich lassen will.

Vier Monate, in denen er Zeit hat, sich von seiner Stammkundschaft zu verabschieden. Der Schalksmühler TV ist derweil im personellen Bereich zum Handeln gezwungen, könnte den Wechsel möglicherweise auch nutzen, um die in die Jahre gekommene Wirtschaft ein wenig zu modernisieren.

„Wir suchen für unsere Jahnturnhalle einen Hallenwart auf 450-Euro-Basis sowie einen Pächter für die Turnhallengaststätte“, hat STV-Geschäftsführer Ralf Windfuhr in der Ausschreibung formuliert, „es ist nicht zwingend erforderlich, das beides in Personalunion ausgeübt wird. Denkbar ist ein rüstiger Rentner in der Funktion des Hallenwartes und ein nettes, aufgeschlossenes Ehepaar für die Gaststätte.“

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