Fragen für den Mikrozensus

SCHALKSMÜHLE ▪ Wohnen ältere Menschen überwiegend allein? Wie ist die Situation alleinerziehender Mütter oder Väter in der Gesellschaft? Wie steht es um die Ausbildung der Bevölkerung? Antworten auf Fragen wie diese gibt der „Mikrozensus“, für den in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 76 000 Haushalte befragt werden.

Der Landesbetrieb Information und Technik als statistische Landesamt weist darauf hin, dass in den Gemeinden nicht flächendeckend gefragt wird, sondern nur in Auswahlbezirken, die nach einem mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt wurden. Haushalte, die in den „ausgelosten“ Häusern oder Straßen leben, werden schriftlich informiert. Die Interviewer kündigen ihren Besuch zuvor schriftlich an und können sich durch einen Ausweis legitimieren.

Um Datenschutz und statistische Geheimhaltung zu gewährleisten, sind sie zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Die Fragen betreffen im Wesentlichen persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schulbesuch, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche und Altersvorsorge. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht eine Auskunftspflicht.

In der Volmegemeinde finden Befragungen im Januar in einem Auswahlbezirk statt, im April in zwei Bezirken, im Juni und im Juli jeweils in einem Bezirk sowie im Oktober und Dezember jeweils in einem Bezirk. Die durchschnittliche Anzahl je Auswahlbezirk liegt bei sieben Haushalten.

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