Der Volmepark nimmt langsam Formen an

Die Grafik zeigt die neu geplante Sitzstufenanlage an der Volme, die dem Bau- und Planungsausschuss am 15. September vorgestellt wird.

Schalksmühle - Langsam nimmt der Volmepark neue Formen an. Seit mehreren Wochen ist das Bauunternehmen Linse aus Olpe mit der Parkgestaltung beschäftigt. Das aktuell trockene Wetter begünstigt vor allem die Arbeiten mit dem Mutterboden. Auch in Sachen Sitzstufenanlage tut sich was.

Wie Ralf Bechtel vom Fachbereich Planen und Bauen mitteilt, seien die Mittel für den Bau der Sitzstufenanlage zwar noch nicht bewilligt, „sie wurden uns aber in Aussicht gestellt“. Die positive Rückmeldung vom Ministerium nutzte die Verwaltung und ließ die bisherigen Pläne der Sitzstufen von Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer überarbeiten.

Die neuen Pläne sehen nun vor, nicht an beiden Seiten der Fußgängerbrücke, die zur Bahnhofstraße führt, Treppen zu errichten, sondern nur an der rechten Seite. Die zehn Sitzstufen führen bis zum Naturufer der Volme. Mittig sind zudem etwas mehr als 30 Laufstufen vorgesehen, über die Fußgänger ebenfalls zum Wasser gelangen. Im Uferbereich sehen die Planer weitere Trittsteine vor, die je nach Wasserstand begehbar sind. Als Material für die Sitzstufenanlage ist beigefarbener Granit vorgesehen, der farblich zu den Gehwegen des Volmeparks passt. In den Laufstufen sollen zur besseren Orientierung Lichteffekte eingearbeitet werden.

Neue Planung ist günstiger

Auf der linken Seite der Brücke befinden sich heute bereits mehrere große Bruchsteine, die nun zur Sicherung des Hanges bis nach oben ergänzt werden sollen. Zur Verkehrssicherung wird der Hang mit einem Geländer abgesichert, davor sollen ebenfalls Bruchsteine als Sitzgelegenheit aufgestellt werden. Damit der Hang nicht zu steinlastig wirkt, wollen die Planer die Fläche bepflanzen.

Wie Ralf Bechtel erklärt, tragen die neuen Entwürfe dazu bei, dass der Kostenrahmen gehalten wird. Die geplante Treppenanlage soll 106 000 Euro, die Beleuchtung rund 11 000 Euro kosten. „Wenn wir die Stufenanlage auf beiden Seiten geplant hätten, lägen wir mit rund 90 000 Euro über dem jetzigen Kostenrahmen von 117 000 Euro.“ Die neuen Pläne werden am Montag, 15. September, dem Bau- und Planungsausschuss vorgestellt. „Wenn der Ausschuss den Entwürfen zustimmt und die Fördermittel bewilligt werden, können wir die Arbeiten zügig ausschreiben und mit dem Bau beginnen“, sagt Bechtel.

Die Gestaltung des Volmeparks liegt derweil gut im Zeitplan, wie Manfred Linse vom gleichnamigen Bauunternehmen erklärt. Das gute Wetter nutzen seine Mitarbeiter dazu, den Mutterboden auf den vorgesehenen Flächen zu verteilen. Die Erde stammt vom Naturrasenplatz in Kuhlenhagen, der im Zuge der Baumaßnahmen abgetragen wurde. Während der Ruhebereich mit Schachbrettmuster bereits gepflastert ist, sind die Flächen für eine Doppelschaukel und die Seilbahn sowie Slackline geschottert und abgesteckt.

Auch die Fläche, auf der der Wasserspielplatz für die Kinder installiert wird, nimmt weiter Formen an. Die Umrandungen ist bereits aufgebaut. Die Gehwege des Parks sind abgeschottert und werden später asphaltiert. „Die Verwaltung lässt sich ein Muster des sandfarbenen Asphalts im Vorfeld noch zeigen“, sagt Ralf Bechtel. Die Arbeiten im Volmepark sollen Ende Oktober abgeschlossen sein.

Offen ist noch, welche Fitness- und Geschicklichkeitsgeräte für ältere Bürger angeschafft werden, die unter anderem zum Training der Feinmotorik dienen. „Bisher hat noch keine Besichtigung anderer Parks mit den Politikern stattgefunden, wo sie sich ein Bild von möglichen Geräten machen können“, sagt Architekt Roland Pfeiffer.

Von Alisa Kannapin

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