Aufwändige Fahrzeug-Bergung

Folgenreiche Bruchlandung: Junger Lüdenscheider fliegt mit Auto in die Volme

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Eine Bruchlandung hat ein junger Autofahrer am späten Freitagnachmittag in Schalksmühle erlebt: Als er auf der Bundesstraße 54 in Richtung Brügge unterwegs war, verlor er in einer Linkskurve in Höhe Stephansohl die Kontrolle über sein Auto. Eine aufwändige Fahrzeugbergung war die Folge.

Schalksmühle - Er durchbrach ein Geländer und landete mit seinem Opel in der Volme. Etliche Meter entfernt von jener Stelle, an der er von der Straße abkam, kam er um die eigene Achse gedreht im Wasser zum Stehen.

Der 20-jährige Lüdenscheider hatte viel Glück: An der Stelle, wo er verunfallte, ist eine kleine Ansiedlung. Die Anwohner waren nicht nur aufmerksam, sondern auch sehr hilfsbereit. Ein Ersthelfer stieg trotz des nasskalten Wetters hinab in den Fluss und half dem Fahrer aus seiner misslichen Lage. 

Der wurde wie durch ein Wunder offenbar nur leicht verletzt. Offensichtlich trug er lediglich einige Schrammen davon. Dennoch wurde er nach erster Untersuchung durch einen Notarzt ins Krankenhaus gebracht, damit weitere Verletzungen ausgeschlossen werden können.

Die Fotos der aufwändigen Bergung

Junger Lüdenscheid fliegt mit Auto in die Volme - die Fotos der aufwändigen Bergung

Als die Rettungskräfte eintrafen, saß der Unfallfahrer in einer benachbarten Firma im Warmen. Fürsorglich mit Handtüchern versorgt. So konnte die ebenfalls alarmierte Feuerwehr gleich den Heimweg antreten. 

Am Opel entstand Totalschaden. Dessen Bergung wurde zur Herausforderung: Das Wasser war zwar lediglich etwa 20 Zentimeter tief, der Fluss verläuft aber etwa acht Meter unterhalb der Straße. Der Mitarbeiter vom Abschleppdienst konnte das Auto dennoch hinaufziehen. Allerdings freute er sich über die Anglerhose, die ihm zur Verfügung gestellt wurde. 

Außerdem musste er den Wagen langsam hochziehen, damit möglichst viel Wasser aus der Karosserie abfließen konnte. Es war soviel Wasser in den Corsa gelaufen, dass es ein ernsthaftes Gewichtsproblem für den Kran ergab. Um 19 Uhr, etwa zwei Stunden nach dem Unfall, war das Auto verladen und die Volmestraße wieder frei.

Die Polizei geht derzeit von unangepasster bzw. zu hoher Geschwindigkeit auf regennasser Straße aus. Alkohol oder Drogen seien definitiv nicht im Spiel gewesen. Das Handy wurde sichergestellt, um zu überprüfen, ob der Fahrer möglicherweise abgelenkt war.

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