Flüchtlingsarbeit: Erstes Café voller Erfolg

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Rund 50 Besucher nahmen am ersten Café Weltnachbarn teil, dass sich an Asylsuchende und Schalksmühler richtet.

Schalksmühle -  Zeit zum Plaudern und Kennenlernen bot am Donnerstag das erste Café Weltnachbarn, das das Netzwerk Flüchtlingsarbeit im Gemeindezentrum der Christuskirche ausrichtete. Rund 50 Besucher, darunter vor allem Asylsuchende, kamen nach Dahlerbrück, um Kontakte zu knüpfen und die ersten deutschen Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Für die erste Veranstaltung zeichneten Christa Berker und Klaus Werthmann verantwortlich, die mit weiteren Helfern das Café ausrichteten. Die ehrenamtlichen Helfer hatten Kuchen und Obst für das Treffen vorbereitet. Künftig soll das Café Weltnachbarn an jedem ersten Donnerstag im Monat in Dahlerbrück stattfinden.

Um die Asylsuchenden von den Übergangsheimen In der Lieth und an der Bergstraße zur Christuskirche zu bringen, hatte das Netzwerk Mitfahrgelegenheiten organisiert. Zudem kamen viele Teilnehmer zu Fuß. Der 26-jährige Adriatik Karamusa als Albanien fand die Gelegenheit, weitere Schalksmühler und Asylbewerber kennenzulernen, toll. Seit drei Monaten lebt er in Deutschland. „Ich wollte gerne zum Café kommen, um neue Kulturen und Menschen kennenzulernen“, sagte Karamusa. Viele Flüchtlinge stammrn auch aus dem Nord-Iran oder Eritrea.

Um sich besser kennenlernen zu können, konnten sich die Teilnehmer Buttons mit ihren Namen herstellen. In der Spielecke kamen auch Kinder auf ihre Kosten. „Wir hoffen, dass künftig auch mehr Schalksmühler das Café besuchen“, wünschte sich Organisator Klaus Werthmann. - aka

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