Flohmarkt der guten Taten rund um die Erlöserkirche

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Schalksmühle - Erstmals richtete die Erlöserkirchen-Gemeinde am Samstag im Zuge des 125-jährigen Kirchenjubiläums den „Flohmarkt der guten Taten“ rund um die Erlöserkirche aus, für den eine große Menge an Raritäten und Trödel aus den Reihen der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde.

Für die hervorragend besuchte Aktion hatten nicht nur zahlreiche Spender Wohnung und Dachboden nach Wertvollem und Skurrilem durchkämmt – viele halfen auch aktiv mit, die Stände aufzubauen sowie später die Sachen an den Mann oder die Frau zu bringen. Alle Erlöse kommen mehreren Projekten der Kindernothilfe zugute, die sie im Rahmen nachhaltiger Kinderhilfsprojekte verwendet. 

„Es kamen so viele Menschen spontan vorbei, die mithalfen und anpackten“, freute sich Marianne Warninghoff, Mit-Organisatorin des Flohmarktes und Mitglied im Presbyterium. Viele in der Gemeinde seien motiviert gewesen, nicht nur gemeinsam zu feiern, sondern auch für eine gute Sache mitzuarbeiten. Schnäppchenjäger fanden an den zahlreichen Ständen nahezu alles, was das Herz begehrt, sogar ein Areal mit Deko-Gegenständen für Weihnachten war vorhanden. Egal ob Spielzeug, Bilderrahmen, Blumenvase oder skurril aussehendes Radio – für jeden war etwas interessantes dabei. 

Neben den Ständen mit gespendetem Trödel konnten auch die Kinder innerhalb des Flohmarktes eigene Stände betreiben und ihr nicht mehr benötigtes Spielzeug oder andere Teile zu Geld machen – sie durften ihre Einnahmen vollständig behalten. Selbst die Besucher, die sich im Café 1892 im Gemeindezentrum niederließen und sich mit Kaffee und Kuchen von der Frauenhilfe sowie Damen aus der Gemeinde verwöhnen ließen, brauchten für diese Zeit die Schnäppchenjagd nicht einzustellen. Denn Kaffeetassen und Kuchenteller waren – selbstverständlich als komplettes Service – ebenfalls verkäuflich. Kein Problem also, nach dem Kaffeetrinken das Geschirr gleich mit nach Hause zu nehmen. 

Bei dem vielen gespendetem Trödel blieb am Ende natürlich einiges übrig. Nichts davon wurde indes weggeworfen, sondern dem Werkhof in Halver übergeben. Somit konnten sich die Spender des Trödels sicher sein, dass nahezu jedes Teil, das möglicherweise ohnehin nur nutzlos auf dem Speicher herumlag, einem guten Zweck dient. Ebenfalls anlässlich des 125-jährigen Kirchenjubiläums findet am Freitag, 6. Oktober, ab 19.30 ein Konzert mit dem Chor „Living Gospel“ statt.

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