Fischreiches Gastangeln beim ASV Glörtalsperre

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Der ASV konnte sich über eine rege Beteiligung am Gastangeln freuen.

Schalksmühle - Unter dem Motto „beim Angeln gibt es kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung“ angelten am Samstag, 25. April, 35 Gastangler bei Regen an der Glörtalsperre. Anlass war das halbjährlich stattfindende Gastangeln des Angelsportvereins (ASV) Glörtalsperre.

Maximilian von der Linde, erster Vorsitzender des ASV sagte: „Die Gastangler sind im Alter von zweieinhalb Jahren bis Ende 70. Sie kommen aus Mettmann, Iserlohn, Hagen, Schalksmühle, Gevelsberg, Halver und Lüdenscheid. Die ersten standen schon um kurz vor fünf an der Staumauer.“

Teilnehmen durfte jeder, der im Besitz eines Bundesfischereischeins ist, maximal durften fünf Forellen, ein Karpfen, ein Zander und ein Aal gefangen werden.

Heidi und Richard Bolz aus Hagen waren mit ihren beiden Söhnen Bastian und Matthias sowie zwei Freunden angereist. „Das Gastangeln ist einfach eine super Sache, denn das Gewässer ist Klasse und es herrscht ein guter Fischbesatz. Die letzten Jahre waren wir zwar etwas erfolgreicher als heute, aber vielleicht fangen wir ja noch mehr“, sagten die beiden.

Den guten Fischbestand konnte der 45-jährige Thorsten Müller bestätigen: „Ich habe nun meine Angelkarte voll. Wenn ich an der Glör angle, komme ich meistens mit guten Fängen nach Hause.“

Mit ganz besonderer Ausrüstung waren Helmut und Florian Böhme aus Gevelsberg angetreten: „Ich habe heute morgen erstmal mit einem mobilen Echolot Temperatur, Wassertiefe und Bodenbeschaffenheit erkundet. Dann konnte ich meine Angelart anpassen.“ Außerdem angele er mit einer Unterwasserpose, die den Köder über dem Grund halte, berichtete der 31-jährige Florian Böhme. Sein Vater warf lachend ein: „Leider machen wir beide bisher nur unsere Schnüre nass, vielleicht kommt ja noch ein richtiger Fang.“

Vereinsmitglied Marius Raczek zog mit seinem Sohn Dennis gleich beide Tagesrekorde – rund 80 Zentimeter lange, zehn Kilogramm schwere Karpfen – aus dem Wasser. „Wir haben uns heute nah an der Staumauer aufgebaut, auf Grund mit Blei geangelt und damit viel Glück gehabt“, erzählten die beiden Schalksmühler.

„Der ASV besitzt das alleinige Fischereirecht auf diesem Gewässer. Deshalb ist es normalerweise – ganz im Gegensatz zu dem, was manche Schwarzangler denken – verboten, außerhalb dieser Veranstaltungen hier zu angeln“, betonte Maximilian von der Linde. Und weiter: „Für uns ist aber das Wichtigste, dass wir auch mal Nicht-Mitgliedern die Glörtalsperre und unseren Verein vorstellen können. Viele unserer Mitglieder haben wir über solche Gastangel-Aktionen gewinnen können.“

Gegen Nachmittag konnten sich alle Teilnehmer noch bei einigen Bockwürstchen und Kaltgetränken über das gemeinsame Hobby austauschen.

Von Jan Lehmann

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