Mit Gummi ans Eingemachte

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Genaues Zielen und Treffsicherheit sind wichtig, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Mutig stürzt sich der 14-jährige Justus, bewaffnet mit drei Einmachgummis, auf das gegnerische Feld und schafft es gleich drei andere Spieler zu treffen. „Fingerrockets“ nennt sich die Trendsportart aus Amerika, die die Gruppe des CVJM einmal im Monat in der Sporthalle Klagebach spielt.

Gespielt wird in einer gemischten Gruppe ab zwölf Jahren, und es geht darum, die Gegner mit den orangenen Einmachgummibändern abzuschießen. „Das tut nicht wirklich weh, aber zum Schutz tragen wir alle Brillen“, erklärt Leonard Wiehagen, der gemeinsam mit seiner Mutter Gudrun Wiehagen für die Betreuung der Gruppe zuständig ist. Jeder Gruppe wird eine Hallenhälfte zugeteilt, auf der verschiedene Sportgeräte als Deckung aufgestellt werden.

Wird ein Spieler von einem Gummi getroffen, ist er ausgeschieden. Gewonnen hat die Mannschaft, die als letzte noch Spieler auf dem Feld hat. Das höre sich leicht an, doch ohne richtige Technik komme man da nicht weit, wissen die Organisatoren. Und so bauen die zehn Jugendlichen gekonnt ihre Deckungen auf und schleichen sich an das gegnerische Feld heran. „Kennengelernt haben wir das Spiel auf dem Fingerrockets-Wochenende des CVJM, und wir spielen es seit September einmal im Monat“, erklärt Gudrun Wiehagen, bevor sie den Spielern weitere Anweisungen zuruft. Wenn jemand Lust hat, bei den monatlichen Spielen mitzumachen, bitten die Organisatoren darum, sich vorher anzumelden. Denn mit zu vielen Spielern werde Fingerrocket zu unübersichtlich.

Interessierte können sich per E-Mail an info@cvjm-schalksmuehle.de melden. ▪ die

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