Carnifex und Terpsichore sorgen in Jahnturnhalle Schalksmühle für Stimmung

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SCHALKSMÜHLE ▪ Die Gruppe Carnifex ist in und um Schalksmühle, aber auch bei Veranstaltungen in ganz Deutschland, längst zu einer bekannten Größe geworden, denn die Musiker begeistern mit einer beeindruckenden Mischung aus authentisch dargebotener Mittelaltermusik und einer spektakulären Feuershow.

Diese Attraktionen bekamen die Gäste am Samstag auch beim Konzert der Formation in der Jahnturnhalle geboten – Pächter Freddy Quist hatte die vier Musiker Bernd „Dudelbernd“ Geppert (Dudelsack), Katrin Weber (Dudelsack), Christian Breddermann (Schlagzeug, Trommel) und Beate Remmert (Schlagwerk) in seine Gaststätte eingeladen. Schon der Einmarsch der Combo mit prägnanten Dudelsackklängen gestaltete sich spektakulär, und auch danach bewiesen Carnifex ihre Vielseitigkeit und gaben einen Großteil ihres etwa drei Programmstunden füllenden Repertoires zum Besten.

Als ob die authentische Mittelaltermusik der spielfreudigen Truppe, die den Saal im Nu zum Kochen brachte, nicht schon einen kompletten Konzertabend hätte füllen können, sorgte am Samstag noch eine weitere Künstlertruppe für Aufregung in der Jahnhalle, insbesondere beim männlichen Geschlecht. Die Tanzformation Terpsichore, Deutsche Meisterinnen im Tribal-Dance, zeigten eindrucksvoll, dass sich orientalischer Tanz ganz vorzüglich mit mittelalterlicher Musik kombinieren lässt und improvisierten gekonnt zum archaischen Sound der Band. Zwischen den Musikstücken stellte Christian Breddermann ein ums andere Mal sein Showtalent unter Beweis, indem er tatkräftig das Publikum zum Feiern animierte und darüber hinaus vier „Freiwillige“ zur Bühne geleitete, damit diese sich dort beim immer schneller werdenden Sirtaki-Tanz ordentlich verausgaben konnten. Später unterhielten die Damen von Terpsichore ihr Publikum noch mit diversen eleganten Tänzen zu Musikstücken vom Band, während die Musiker von Carnifex draußen ihre Feuershow vorbereiteten. Die musste aufgrund von Beschwerden einiger Anwohner bis spätestens 22.10 Uhr über die Bühne gegangen sein.

Die Musiker hielten sich an diesen Zeitplan und lieferten eine Feuershow ab, die auch zahlreiche interessierte Nachbarn an die Fenster in der Umgebung lockte. Im Mittelpunkt standen die berühmten Feuerräder der Truppe, die für eindrucksvolle Lichtspiele sorgten, und natürlich präsentierte Bernd Geppert einmal mehr seine besonderen Fähigkeiten als Feuerschlucker und Feuerspucker. Die Zuschauer waren begeistert, und auch aus den anliegenden Wohnhäusern waren deutlich anerkennende Kommentare zu vernehmen. ▪ bot

Weitere Infos: http://www.carnifex.eu.

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