Feurige mexikanische Rhythmen im Bauernhaus

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Die Musiker von „Sol Azteca“ trafen erst in der vergangenen Woche in Deutschland ein und legten im Bauernhaus Wippekühl ihre erste Station der sechsmonatigen Tournee ein. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Viva Mexico, por favor!“ Guillermo Ayala Cid, Lead-Sänger und Gitarrero der mexikanischen Formation „Sol Azteca“, kündigte „seine“ Musik auf stilgerechte Weise an. Im rustikalen Ambiente des Bauernhauses Wippekühl waren am Freitag einmal keine Jazz- oder Folk-Klänge, sondern feurige mexikanische Rhythmen zu hören.

Der musikalische Leiter der Formation, José Luís Fuentes Martínez (Vihuela, Gesang) stammt aus dem mexikanischen Jalisco, der Wiege der Mariachimusik, und ist Mitglied einer Familie, die in der vierten Generation als Mariachi-Musiker tätig sind. Unter anderem trat er an der berühmten Plaza Garibaldi in Mexiko City auf, die unter Kennern der Mariachi-Musik bekannt ist. Bestückt mit traditionellen Instrumenten ihrer Heimat sorgten Fuentes Martínez, Ayala Cid sowie Salvador Fuentes Martínez (Guitarron, Gesang), Alejandro Guerrero Becerril (Trompete), Ignacio Salmerón Salinas (Geige, Gesang) und Managerin Inge Fuentes Martínez (Gesang) auch mit ihrer Kleidung – dem typischen Sombrero sowie der traditionellen Mariachi-Tracht – für mexikanisches Ambiente. Den bestens gelaunten Zuhörern präsentierten die Musiker eine vergnügliche Mischung aus Rancheras, Sones, Boleros, Cumbias, Rumbas sowie südamerikanischer Musik.

Im Anschluss an einige weniger bekannte, aber umso stimmungsvollere Stücke wurden die Musikfreunde natürlich auch mit den Ohrwürmern der mexikanischen und südamerikanischen Folklore verwöhnt. „99 Prozent der mexikanischen Musik handelt von der Liebe“, wusste Guillermo Ayala Cid zu berichten, bevor er mit seinen Mitstreitern eine gefühlvolle, gesanglich beherzt hingeschmachtete Variante von „Bessame Mucho“ zum Besten gab. Mitklatschen war dagegen bei „La Bamba“ und „La Cucaracha“ angesagt. Bei dem bekannten „Guantanamera“, das die Mariachis ebenfalls interpretierten, handelt es sich dagegen nicht um ein mexikanisches Stück, sondern um einen kubanischen Protestsong. Auch dieses beliebte Werk gaben die Musiker mit Charme und viel Gefühl zum Besten. Das Ambiente des Bauernhauses passte sich mit seinem rustikalen Charme und offenem Kaminfeuer auch dieser Musik hervorragend an und bot eine fantastische Plattform für die mexikanische Lebensart.

Mit einem Imbiss und Getränken sorgten die Mitglieder des Freundeskreises Bauernhaus Wippekühl einmal mehr auch für das leibliche Wohl. Die Musiker von „Sol Azteca“ trafen erst in der vergangenen Woche in Deutschland ein und legten im Bauernhaus Wippekühl ihre erste Station der sechsmonatigen Tournee ein. ▪ bot

Weitere Infos im Internet unter

http://www.sol-azteca.de

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