Ausbildung der Feuerwehr

Feuer im Waldstück - 15 Wehrleute beweisen sich

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Alle 15 Feuerwehrmänner- und frauen haben die theoretische und praktische Prüfung bestanden.

Schalksmühle - 15 neue Feuerwehrmänner und -frauen aus Schalksmühle, Kierspe und Meinerzhagen dürfen jetzt offiziell den Kampf gegen die Flammen aufnehmen.

Voraussetzung dafür war die erfolgreiche Absolvierung ihrer Abschlussprüfung, die am Samstag an der Primusschule in Schalksmühle stattfand. „Der Grundlehrgang setzt sich aus einem theoretischen Teil, der Ersten Hilfe und dem praktischen Teil zusammen“, erklärte Marc Fürst, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle. Die Durchfallquote lag bei diesem Lehrgang bei null Prozent. 

Schlauchleitungen verlegen, Feuer löschen, der richtige Umgang mit Löschschaum – die angehenden Wehrleute mussten am Samstag zeigen, dass sie in der Lage sind, schnell und effizient einen Brandherd bekämpfen zu können. „Die Anfahrt zur Einsatzstelle, Aufbau einer Wasserentnahmestelle und Durchführung des Löschangriffs“ gehören dazu, so fasst es der Feuerwehrmann zusammen.

Vor dem Einsatz machten die Gruppenführer ihre Leute mit der Situation vertraut.

Alles, was am Samstag wie am Schnürchen lief, wurde zuvor schon im theoretischen Teil der Prüfung abgefragt. „Alles über Löschangriffe, über die taktischen Einheiten der Feuerwehr, damit sie wissen, welcher Trupp was zu tun hat, sowie Fahrzeug- und Gerätekunde werden im theoretischen Teil abgefragt“, erklärte Marc Fürst. 

Notfallseelsorge als wichtiges Thema

Auch die Notfallseelsorge sei dabei ein wichtiger Teil. Immer wieder komme es zu Situationen, die für die Einsatzkräfte nicht nur körperlich belastend sein können. Wie man mit solchen Erlebnissen richtig umgeht, und an wen man sich in solchen Fällen wenden kann, müssen die Wehrleute ebenfalls wissen. Mit zwei Löschfahrzeugen machten sich die angehenden Einsatzkräfte auf den Weg, als der Notruf über ein Feuer im Waldstück einging. 

Tim Steinhauer löscht den Brand.

Nachdem die Lage kurz sondiert wurde, machten sie sich an die Arbeit: Schläuche wurden ausgerollt und verbunden, die Einsatzkräfte eingeteilt, und schon nach kurzer Zeit spritzte das Wasser in Richtung Nebelmaschine, die den Brandherd simulierte. 

Immer mehr Frauen mit dabei

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es ebenfalls beim Feuerwehrnachwuchs: „Es sind diesmal relativ viele Feuerwehrfrauen dabei“, bemerkte der Pressesprecher. „Langsam gibt es eine Trendwende, dass mehr Frauen zur Feuerwehr gehen. In Kierspe ist es schon seit Langem so, dass viele Frauen dabei sind, und auch in Schalksmühle werden es langsam immer mehr.“ Gründe, dass Frauen nicht gut aufgehoben wären, gibt es nicht. „Frauen werden gleichwertig ausgebildet. Natürlich gibt es auch schwerere Sachen, die nicht jede Frau angehoben bekommt, doch die Feuerwehr arbeitet immer in Teams, und man hilft sich gegenseitig“, weiß Fürst.

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