Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Winkeln

+

Schalksmühle - Im Beisein von Bürgermeister Jörg Schönenberg und Ordnungsamtsleiter Winfried Schindler kam die Löschgruppe Winkeln der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag im Schulungsraum ihres Gerätehauses zur Jahresdienstbesprechung zusammen.

Ein arbeitsintensives, bewegtes Jahr ließ Einheitsführer Michael Schanzenberger bei der Versammlung, die mit einem gemeinsamen Abendessen begann, Revue passieren.

25 Einsätze im Jahr 2015

Neben den Vertretern der Gemeinde hieß er Wehrführer Dirk Kersenbrock und Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung beim Jahresappell willkommen. Wie Schanzenberger ausführte, rückte die Löschgruppe im Vorjahr zu 25 Einsätzen aus.

5690 Arbeitsstunden und "kein normales Leben"

Lehrgänge, Wartung von Fahrzeugen und Geräten sowie Instandhaltung des Gerätehauses hinzugerechnet, fielen 2015 insgesamt 5690 Arbeitsstunden an. Lobend hob der Einheitsführer die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer und Beteiligten am Kreisleistungsnachweis hervor. Leben in der Feuerwehr sei „kein normales Leben“, führte er aus. Es bringe Verbundenheit mit den Menschen in der Umgebung, Zufriedenheit, Anerkennung, Wissen, Spaß, aber auch Entbehrungen. Kameraden seien Freunde fürs Leben.

„Das Jahr 2015 war geprägt von Terror, Angst und Flüchtlingszustrom“, erklärte Dirk Kersenbrock. Feuerwehren und Hilfsorganisationen hätten es vielerorts ermöglicht, eine große Zahl an Menschen zu versorgen. Auch das Gesetz zur Neuregelung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes (BHKG) zur Zukunftssicherung der Feuerwehren machte er zum Thema. Detailliert schlüsselte er die Einsätze der Feuerwehr Schalksmühle und der einzelnen Löschgruppen auf.

Lob für das "Aushängeschild"

„Mein Dank geht über Anerkennung hinaus“, sagte Jörg Schönenberg bei den Aktiven. „Die Feuerwehr ist ein Aushängeschild für Schalksmühle.“ In die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedeten die Winkler am Samstag Heino Marl und Friedrich Wilhelm Püttmann. Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann wurden Philipp Kellner und Jens Marek befördert. Gavin Kämper freute sich über eine Beförderung vom Oberfeuerwehrmann zum Unterbrandmeister, Michael Schanzenberger über eine Beförderung vom Hauptbrandmeister zum Brandinspektor.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber erhielt Frank König für 25-jähriges Wirken in der Löschgruppe. Jürgen Peiser durfte für 35 Jahre das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold entgegennehmen. Sehr rege beteiligten sich die 25 Aktiven an Lehrgängen und Seminaren.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare