Tannenbaumsammlung

Feuerwehr sammelt ausrangierte Weihnachtsbäume ein

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Zahlreiche Bäume konnten die Wehrmänner sammeln.

Schalksmühle - Alle Einheiten der Feuerwehr helfen mit beim Einsammeln der Weihnachtsbäume der Schalksmühler. Es waren weniger als sonst. Marc Fürst hat eine Vermutung, woran das liegen könnte. 

In allen Ortsteilen sammelte die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle am Samstag die abgeschmückten und ausrangierten Weihnachtsbäume ein. Mit allen Einheiten – den Löschgruppen Schalksmühle, Dahlerbrück, Hülscheid und Winkeln – waren die rund 60 freiwilligen Helfer unterwegs, um die am Straßenrand liegenden Bäume einzusammeln und zu Sammelstellen zu bringen. Landwirte und Unternehmen stellten den Aktiven wie in den Vorjahren Fahrzeuge für die Sammelaktion zur Verfügung. 

Während die Erwachsenen die Entsorgung der Bäume übernahmen, gingen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr von Haus zu Haus, um eine kleine Spende für die Entsorgung der Bäume zu erbitten. Mehrere Stunden waren die Freiwilligen im Einsatz, Straße für Straße abzufahren und die Bäume einzusammeln. Bei vergleichsweise mildem und trockenem Wetter schwärmten die Einheiten bereits am frühen Samstagmorgen aus, um die Jugendfeuerwehr mit der Sammelaktion zu unterstützen. 

Spendensammlung startet parallel

Die Jugendlichen, die unschwer an ihren blauen Uniformen als Feuerwehrleute zu erkennen waren, nutzten zudem den Sonntag für ihre Spendensammlung. Das eingesammelte Geld ist für Ausrüstungsgegenstände und Fahrten bestimmt. Mit ihrer grünen Fracht steuerten die Feuerwehrleute unter anderem Sammelstellen in Huxhardt und Altenhorst an. „Es wird für uns im Vorfeld immer schwieriger, Sammelstellen zu finden“, meinte Marc Fürst, Pressesprecher der Feuerwehr. 

An den Sammelstellen wurden die Tannen abgeladen.

Als Grund dafür gab er einen Rückgang von Osterfeuern, bei denen die ausgedienten Weihnachtsbäume letzte Verwendung finden, an. Zumindest zu Beginn der Sammlung – auch das erwähnenswert – fanden die Helfer „auffällig wenig Weihnachtsbäume“ vor. „Vielleicht ändert sich das Bewusstsein“, meinte Marc Fürst. Nach getaner Arbeit kamen die Einheiten wie gewohnt im Gerätehaus in der Spormecke zusammen, um die Aktion mit einem gemeinsamen Mittagessen zu beschließen.

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