Festgottesdienst zum 150-jährigen Bestehen der FeG

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Klaus Schulte gab anhand einer Diashow einen ausführlichen Rückblick auf 150 Jahre Gemeindeleben der FeG.

Schalksmühle - Mit einem besonderen Festgottesdienst feierte die Freie evangelische Gemeinde (FeG) am Sonntag das 150-jährige Bestehen der Gemeinde. Schon beim Eintreten in den Gemeindesaal bestaunten die zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder eine bunt gestaltete Zeitleiste entlang der Altarwand, die besondere Fotos und Jahreszahlen der vergangenen 150 Jahre der Gemeinde darstellte.

Von Jan Lehmann

Nach einer kleinen Bilder-schau des Gemeindehauses im Wandel der Zeit, begrüßte Brigitte Müller die Gemeindemitglieder und erklärte, dass „unser Gemeindehaus für einen Ruheort im Zeitengetöse steht, ein Ort, um Gott zu finden und zu erleben“.

Pastorin Doris Korte überreichte Brigitte Müller im Namen der Gemeinde-Allianz symbolisch, dafür dass die Gemeinde in einem gemeinsamen Boot säße, ein kleines Holzboot. Das war mit verschiedenen Gegenständen wie einem Licht und einem Netz ausgestattet.

Der ehemalige Pastor Rick van Breen ergriff kurz das Wort und erklärte, dass Christen im Gauben immer mehr mit Anfechtungen und Lasten zu kämpfen hätten. Dennoch seien diese es wert, getragen zu werden. Denn so entstehe ein großes Miteinander in der Gemeinde.

Einen ausführlichen Rückblick auf das Gemeindeleben gab Klaus Schulte. Er berichtete von den vergangenen 150 Jahren mit einer bilderreichen Diashow, die in die drei Unterpunkte Musik, Kinder- und Jugendarbeit sowie Gesamtgemeinde unterteilt war.

Peter Strauch, Altpräses des Bundes Freier evangelischen Gemeinden, nahm am Festgottesdienst teil und bezog sich in seiner Predigt auf die Wochenlosung mit der Kernaussage: „Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir.“ Strauch erklärte, wen Jesus denn nun mit diesen Worten ansprechen wolle – nämlich jeden Gläubigen: „Damit ist auch jeder gemeint, der den Glauben als etwas sehr Frommes empfindet und dem der Glaube, wie Rick es bereits erwähnte, manchmal zu schwer wird. Darum heißt es ja: mühselig und beladen.“ Weiter erläuterte er das Erquicken: „Auch den Bedrückten wird damit das Aufatmen und Entspannen können zugesprochen.“

Den Abschluss seiner Predigt bildete Peter Strauch mit einer kurzen Geschichte von Martin Luther King, außerdem erklärte er, dass man sich auch als 150 Jahre alte Gemeinde der Gefahr, alles zu fromm zu sehen, entziehen solle. Viel wichtiger sei die eigentliche Sache: „Jesus ist hier, mitten unter uns. Das größte Geschenk ist, dass wir die Einladung dazu bekommen, so zu werden, wie Gott sich uns gedacht hat!“

Die sechsköpfige gemeindeeigene Band trug musikalisch zum Festgottesdienst bei und spielte Lieder wie „Stern auf den ich schaue“ und „Bis hierher hat uns Gott gebracht“.

Der nächste Jubiläums-Höhepunkt der FeG wird das Festwochenende vom 5. bis 7. Juni auf dem Schnurrenplatz sein. Neben einem Konzert von Living Gospel und dem Fun-Orchester der Musikschule Volmetal findet dann auch ein Sponsorenlauf für Kinder sowie ein großer Familiengottesdienst mit Mittagessen statt.

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