Drahtnetze sollen Autofahrer auf B 54 vor Steinschlag schützen

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Mitarbeiter einer Fachfirma montieren in dem Steilhang im Naturschutzgebiet Arenritt Stahlstützen und Drahtnetze zur Sicherung vor Steinschlägen.

Schalksmühle - Ein weiterer Schritt der Felssicherungs-Arbeiten entlang der Bundesstraße 54 im Volmetal ist gemacht. Schweres Gerät war dabei am Steilhang im Naturschutzgebiet Arenritt im Einsatz.

An der Bundesstraße hat eine Fachfirma auf einer Gesamtlänge von 370 Metern Drahtnetze gegen Steinschlag gespannt. Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag begann die Firma Beton- und Monierarbeiten aus Herten mit ihrer Arbeit.

Ein Autokran beförderte 17 Stahlstützen in den Steilhang, die dort mit Ankern und Mörtel befestigt wurden. Pro Stütze musste der Kran ein Gewicht von rund 300 Kilogramm anheben. In einem weiteren Schritt spannten die Mitarbeiter zwischen den Stützen Drahtseile. Diese halten das Stahlnetz im Hang und bieten genug Festigkeit bei eventuellem Steinschlag.

Die Monteure hoch oben im Steilhang.

Da der Bereich im Arenritt sehr schmal ist, konnte kein großes Bohrgerät eingesetzt werden. So mussten unter anderem die Löcher für die Stahlanker am Fuß des Hangs per Hand gebohrt werden. An ihnen wurden später weitere Drahtseile zur Sicherung des Netzes angebracht.

Bereits seit Frühjahr vergangenen Jahres lässt der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW entlang der B 54 an elf Stellen Felsaufbrüche sichern, um Steinschläge zu verhindern. An zehn Abschnitten sind die Arbeiten bereits beendet. Bis Ende des Monats soll das Projekt komplett abgeschlossen sein.

Im Bereich Arenritt laufen die Sicherungsmaßnahmen seit Anfang November. Seitdem ist die Bundesstraße dort nur einseitig befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr zwischen Schalksmühle, Lüdenscheid und Halverscheiderohl. Die Arbeiten im Arenritt liegen nach Auskunft der ausführenden Firma im Zeitplan. Auch der für das kommende Wochenende angekündigte Wintereinbruch mit Schnee und Frost soll daran nichts ändern.

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