Fassadenprogramm im Ortskern ein Erfolg

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Das Gebäude an der Ecke Hälverstraße/Bahnhofstraße ist seit einiger Zeit eingerüstet, die Arbeiten zur Verschönerung der Fassade laufen bereits.

Schalksmühle - An sechs Gebäuden im Ortskern der Volmegemeinde ist eine äußerliche Verschönerung mit finanzieller Unterstützung durch das Fassadenprogramm der Regionale 2013 bereits abgeschlossen, bei vier weiteren Objekten laufen die Arbeiten oder beginnen in den nächsten Tagen.  

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Die Eigentümer von Immobilien in Schalksmühle haben richtig gut mitgemacht“, sagt Christiane Dix, für das Projekt zuständige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung.

Am kommenden Montag, 24. Oktober, wird das Fassadenprogramm noch einmal Thema im Rat. Weil der zunächst veranschlagte Förderzeitraum zum Jahresende ausläuft, bis dahin aber nicht alle Arbeiten abgeschlossen sein werden, soll die Frist zur Vergabe von Zuwendungen zur Gestaltung privater Fassaden und Freiflächen im Ortskern nun bis zum 31. Dezember 2018 verlängert werden. „Wir haben Rücksprache mit der Bezirksregierung Arnsberg gehalten. Bis Ende 2018 können die Fördermittel abgerufen werden. Die Verlängerung des Förderzeitraums ist also kein Problem, die Entscheidung ist eigentlich nur ein formaler Akt“, erklärt Dix.

Hotel zur Post wird eingerüstet

Aktuell laufen Aufhübschungsarbeiten an einem Gebäudekomplex an der Ecke Hälverstraße/Mühlenstraße, zudem ist ein weiteres Gebäude am Beginn der Mühlenstraße mittlerweile ebenfalls eingerüstet. „Wahrscheinlich noch in dieser Woche geht es dann auch am Hotel zur Post in der Bahnhofstraße los“, sagt Dix. Zudem sei noch für ein Gebäude an der Kirchgasse eine Fassadensanierung genehmigt.

„Auf Grundlage der Richtlinien wurden bislang zehn Objekte gefördert. Einen Antrag mussten wir ablehnen“, berichtet Dix. Ursprünglich waren 100 000 Euro an Landesmitteln im Fördertopf für Schalksmühle. Bewerbungen sind laut Dix weiterhin möglich. Förderfähig ist allerdings nur die Fassadenerneuerung von Gebäuden, die im Ortszentrum der Volmekommune stehen.

Aufträge für heimische Unternehmen

Die Zuwendung wird in Form eines nicht zurückzuzahlenden Zuschusses gewährt. Die Summe beträgt maximal 50 Prozent der insgesamt förderfähigen Kosten. „Allerdings gibt es eine Obergrenze, bezuschusst werden maximal bis zu 30 Euro pro Quadratmeter“, erklärt Dix.

Die Arbeiten wurden und werden fast ausschließlich von Unternehmen aus Schalksmühle oder der Region ausgeführt. „Das war keine Vorgabe, um eine Förderung zu erhalten, aber dennoch das klare Bestreben vieler Gebäudebesitzer“, erklärt Dix.

Immobilieneigentümer, die noch am Fassadenprogramm teilnehmen wollen, sollen sich mit Christiane Dix, Tel. 0 23 55 / 8 42 61, E-Mail: c.dix@schalksmuehle.de, in Verbindung setzen.

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