Stabile Seitenlage und Wiederbelebung

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Die Fahrschüler übten einzelne Maßnahmen am lebenden Objekt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Die stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Rettung am Unfallort. Das lernen die Fahrschüler beim Lehrgang „Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort“ des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Schalksmühle. Dabei wird am lebenden Objekt geübt.

Um zu zeigen, wie sich eine bewusstlose Person verhält, lässt Ausbilder Ralf Koch die stabile Seitenlage an sich selbst üben: „Jemand, der bewusstlos ist, wird euch nicht dabei helfen, sich umdrehen zu lassen. Die Muskeln sind angespannt, da wird das Ganze dann etwas schwerer.“ Er selbst ist seit seinem 16. Lebensjahr Sanitäter beim DRK und bildet seit 20 Jahren Schüler aus. „Wir lernen die Wiederbelebung, das Absichern von Unfallstellen, Eigenschutz und Basismaßnahen.“

Lisa Mehrhold ist eine der Schülerinnen. Sie sieht die Ausbildung nicht nur für den Führerschein als wichtig: „Klar muss man beim Autofahren wissen, wie man jemandem helfen kann, aber ein Unfall kann ja überall passieren. Wenn man ausgebildet ist, kann man Leben retten.“ Ralf Koch weiß, dass nicht jeder Schüler auf Anhieb versteht, wie manche Dinge ausgeführt werden und so geht er auch auf spezielle Fragen ein und bringt eigene Erfahrungen mit. „Es ist wichtig, die Erste Hilfe verständlich beizubringen, denn es kann Leben retten. Ein sehr wichtiges Ziel ist es auch, den Menschen die Angst vor dem Anfassen zu nehmen und jeden dazu zu ermutigen, etwas zu tun, wenn der Ernstfall eintreten sollte.“ ▪ die

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