Jahreshauptversammlung des Bürgerbusvereins

66 Fahrgäste mehr als 2016

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Der neue Vorstand des Bürgerbusvereins Schalksmühle: (v.l.): Georg Pütz, Rainer Klimm, Harald Haböck, Wolfgang Friedl, Heinz Pausch und Karl-Friedrich Junker.

Schalksmühle - Zurzeit verfügt der Bürgerbusverein Schalksmühle über insgesamt 18 Fahrerinnen und Fahrer. „Damit sind wir derzeit gut aufgestellt“, erklärte am Donnerstag Vorsitzender Harald Haböck im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zum Nöckel“.

Da im nächsten Jahr einige Fahrer aufgrund der Altersgrenze den Bürgerbus nicht mehr fahren werden, bat Haböck die Mitglieder schon jetzt darum, Werbung für den Verein und die Fahrertätigkeit zu machen. „Wir brauchen nette, aktive Menschen, die den Bürgerbus ehrenamtlich und unentgeltlich fahren und nicht fragen: ‘Was tut die Gemeinde für mich?’ sondern ‘Was kann ich für unsere Gemeinde tun?’“, erklärte der Vorsitzende.

Bei der Jahreshauptversammlung begrüßte Haböck unter anderem Jürgen vom Brocke, der als Vertreter der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) wohl zum letzten Mal bei der Versammlung dabei war, weil er in Ruhestand geht, sowie Andreas Kowitz, Fahrdienstleiter bei der MVG. Im Rahmen seines Jahresberichtes erinnerte Haböck an die wichtigsten Termine und Unternehmungen des Jahres 2017, darunter der Jahresausflug nach Köln am 8. Juli, die Teilnahme an der Veranstaltung „Autofreies Volmetal“ am 9. Juli sowie die Wanderung mit befreundeten Bürgerbusvereinen und der traditionelle Schießwettbewerb im Schießheim Heefeld.

Schließlich warf Haböck einen Blick über den Tellerrand hinaus. „In NRW gibt es derzeit 133 Bürgerbusvereine mit mehr als 3200 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern“, so der Vorsitzende. Bundesweit seien im September 2017 insgesamt 321 Bürgerbusse unterwegs gewesen – ein Zeichen dafür, dass es sich beim Bürgerbus um ein erfolgreiches Angebot handele, das dringend gebraucht werde.

Gewohnt ausführlich und detailreich fiel schließlich der Bericht von Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker aus, der akribisch Daten wie die Werkstattaufenthalte des Busses, den Benzinverbrauch und die Fahrgastzahlen gesammelt hatte. Da die Reparatur- und Wartungskosten des Bürgerbusses stark gestiegen sind, brachten sowohl der Fahrdienstleiter als auch Kassierer und Geschäftsführer Georg Pütz die baldige Notwendigkeit der Anschaffung eines neuen Busses ins Gespräch.

Insgesamt habe der Bürgerbus im Jahr 2017 mit 9217 Fahrgästen 66 mehr als noch im Vorjahr transportiert, wobei die meisten Fahrgäste aus dem Strücken kommen. Einen Rückgang der Fahrgastzahlen um insgesamt 125 Fahrgäste sei allerdings bei den Linien Linscheid, Gewerbegebiet, Dahlhausen und Friedhof zu verzeichnen gewesen.

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