Bäume weichen für Brückenbau

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Den Überblick über die Fällungsarbeiten an der Talbrücke Sterbecke haben Holger Böse (links), Landschaftpfleger bei Straßen.NRW, und Hubertus Bierkoch, Förster vom Landesbetrieb Wald und Holz.

Schalksmühle - Der geplante Ersatzneubau der Talbrücke Sterbecke hinterlässt die ersten Spuren in der Landschaft. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen führt in dem Bereich an der Bundesautobahn 45 im Zuge vorbereitender Arbeiten Fällungsarbeiten durch.

Im kommenden Jahr soll das Brückenbauprojekt mit Kosten von rund 28 Millionen Euro starten. Am Freitag haben die Waldarbeiter die ersten Bäume gefällt. Mit den Fällungen wird Raum geschaffen für eine Baustraße, die während der Arbeiten an der Brücke die Anlieferung von Baumaterial und die Zufahrt von schweren Baufahrzeugen ermöglichen soll. Dabei werden große Höhen zu überwinden sein. Aber anders ist die Durchführung der Maßnahme nicht möglich. „Wir brauchen einfach den Platz“, erklärt Holger Böse, Landschaftpfleger von Straßen.NRW. „Deshalb werden im Nahbereich der Autobahn Fällungen durchgeführt.“ 

Rund drei Hektar Wald betroffen Unterstützt werden die Arbeiten durch den Landesbetrieb Wald und Holz, in Schalksmühle vertrieben durch Hubertus Bierkoch. Betroffen sind von der Maßnahme rund drei Hektar Wald, listet der Förster auf. „Wir schaffen die Infrastruktur für die Bauarbeiten. Dabei fallen 550 Festmeter Holz an, die bewegt werden müssen.“ Mit einem Abschluss der vorbereitenden Arbeiten rechnen die Verantwortlichen Ende des Monats. 

Rund 550 Festmeter Holz werden im Zuge der Arbeiten an der Autobahn 45 bewegt.

Wenn die Bauarbeiten an der neuen Brücke abgeschlossen sind, dann soll der Rückbau beginnen, so Hubertus Bierkoch. Das bedeutet, dass die Bäume, die derzeit gefällt werden, dann wieder angepflanzt werden sollen. 

Die Talbrücke wird neu gebaut, da die alte Konstruktion der Verkehrslast nicht mehr standhält.

Im Anschluss an die Fällungsarbeiten werde ein Schutzzaun zur Abgrenzung des Baufeldes und danach die Baustraße errichtet. „Anschließend werden Bodenerkundungen rund um die Brücke erfolgen“, erklärt Holger Böse. Die ersten Arbeiten sind im vollen Gange. Das Großprojekt an der Autobahn 45 an der Grenze der Gemeinde rückt also in fast greifbare Nähe.

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