„Fachfrauen in Sachen Familie“

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Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annette Reuß hielt in der Kreuzkirche einen Vortrag zu „Familie, gestern – heute – morgen“.

Schalksmühle - „Wir alle entstammen einer Familie, wir sind alle in einer Familie groß geworden und wir leben alle in irgendwelchen Familienbeziehungen unterschiedlicher Art.“ Annette Reuß, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, sprach am Samstag beim Frauenfrühstück in der Kreuzkirche Am Mathagen zum Thema „Fachfrauen in Sachen Familie“.

Im Rahmen der Allianzgebetswoche kamen rund 110 Frauen zu Meditation, Gebet, Vortrag und gemeinsamem Frühstück zusammen. Im Mittelpunkt des Vormittags stand das Thema „Familie“, das Gegenstand eines Interviews und der Ausführungen von Annette Reuß war. In frühlingsfrischen Farben hatte der Frauentreff der Kreuzkirche die Tische unter Leitung von Irmtraud Quenzel und Enid Lal für das Frauenfrühstück eingedeckt. Bei gemeinsamen Liedern begleitete Kirchenmusikerin Marlies Plaßmann (Piano) die Runde. In die Stille führte die Meditation „Menschen wissen nicht…“, die anschaulich um das Miteinander und Menschen als Geschenk des Himmels kreiste.

Was Familie für jeden Einzelnen bedeutet – Geborgenheit, gegenseitige Hilfe, Zusammenhalt und vieles mehr – förderte ein Interview unter den Teilnehmerinnen zutage. Kindern aus Ruanda, Deutschland und Südafrika, die Familie auf ganz unterschiedliche Weise erleben, liehen Marianne Warninghoff, Christiane Stork und Waltraud Fröhlich ihre Stimme. Positive und schmerzliche Erfahrungen mit Familie thematisierte Annette Reuß in ihrem Vortrag unter dem Motto „Familie, gestern – heute – morgen“. Um sich dem facettenreichen Thema anzunähern, hatte sie einen Koffer voller „Familienmitbringsel“ mitgebracht. Die Heilige Familie als Krippenfiguren, ein Kopftuch als Erinnerung an Frauen früherer Generation und vieles mehr fand sich darin.

Die Bedeutung des Wortes Familie im Wandel der Zeit, das klassische, sich verändernde Familienbild und Geschichten im Alten und Neuen Testament betrachtete sie in ihrem Referat. Mit der Definition: „Familie ist da, wo Menschen dauerhaft und generationsübergreifend persönlich füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen“ der Landeskirche ging sie konform. Vor diesem Hintergrund könne Familie sehr unterschiedlich aussehen. Die Kollekte war für die „Kindernothilfe“ bestimmt.

Von Monika Salzmann

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