Verwaltung intern: Anfragen, Asylleistungen und Gehwege

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Im Bürgerbüro, das zum Aufgabengebiet von Silvia Gonzáles Algaba gehört, ist auch bei Wahlen die Anlaufstelle für Bürger.

Schalksmühle - „Wer bin ich und was mache ich hier“ – unter diesem Motto veröffentlicht unsere Redaktion eine Serie, in der sich die Fachgebiete der Gemeinde vorstellen. Der Hintergrund: Zum Jahreswechsel reformiert die Verwaltung ihre inneren Strukturen. Ein vierter Fachbereich kommt hinzu.

Der „Neuling“ soll in diesem Beitrag nun beschrieben werden. Der Bereich Bürgerdienste und Soziales wird ab Januar seine Arbeit aufnehmen. Die Leitung übernimmt dann Silvia Gonzáles Algaba. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst das Ordnungsamt, das Bürgerbüro und Standesamt sowie das Sozialamt. 

„Bei der Sozialstelle werden alle Angelegenheiten rund um die Themen Wohngeld, SGB 12 (Sozialleistungen) und Grundsicherung geregelt. Darunter fallen auch der Rentenbereich und die Asylleistungen“, erklärt die Leiterin. Das sei eine Menge an Aufgaben, dessen Umfang man nicht mit den anderen Feldern vergleichen könne. 

„Während man im Sozialamt in etwa weiß, was auf einen tagtäglich zukommt, muss man im Ordnungsamt nehmen, was kommt“, sagt Silvia Gonzáles Algaba. Von Überwuchs und Ölspur bis hin zu verschmutzten Gehwegen und Falschparkern, beim Ordnungsamt rufe jeder an. Das sei im sozialen Bereich strukturierter. Schnelle Hilfe ist etwa vonnöten, wenn es um eine Unterkunft für Obdachlose gehe. 

Silvia Gonzáles Algaba, die Fachbereichsleiterin.

Eine wichtige Anlaufstelle für die Schalksmühler sei das Bürgerbüro. „Hier wird alles angeboten, was im Kundenbereich benötigt wird. Zudem kommen hierher die Bürger, wenn sie eine Lärmbelästigung oder eine illegale Abfallbeseitigung melden wollen. Zudem werden hier Auskünfte jeder Art gemacht“, erklärt die Bereichsleitung. 

Der Publikumsverkehr im Bürgerbüro sei zwar nicht so wie in größeren Städten. Man müsse keine Nummer ziehen. Aber gerade am langen Donnerstag, der für Berufstätige eingerichtet wurde, werde der Dienst gut angenommen, sagt Silvia Gonzáles Algaba. An diesem Tag hat die Stelle bereits ab 7.30 Uhr geöffnet. 

Mit der Reformierung der Verwaltungsstruktur soll sich in ihrem Bereich nichts grundlegend ändern, betont die Leiterin. Auch eine lange Eingewöhnungszeit wird sie nicht brauchen. Schließlich ist sie schon seit fast zwei Jahren im Rathaus beschäftigt. „Da ist mir nichts mehr fremd.“

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