Schüler haben Spaß mit Mini-Phänomenta

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Mit rund 20 Stationen war die Mini-Phänomenta zwei Wochen lang in der Grundschule Spormecke zu Gast. Schüler aller vier Jahrgänge konnten dabei Experimente ausprobieren.

Schalksmühle - „Über das Handeln erfolgt das Lernen.“ Ralf Gensmann, Schulleiter der Grundschule Spormecke, freute sich, dass seine Schüler in den vergangenen zwei Wochen die Möglichkeit hatten, in der Mini-Phänomenta zu experimentieren.

Rund 20 Stationen waren dazu im Forum der Schule aufgebaut. Gerade an Grundschulen sei es nicht immer möglich, praktische Elemente gerade zu physikalischen Themen in den Unterricht einzubauen. Lehrerin Sandra Stelzer hatte an der durch den Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid (AGV) vermittelten Fortbildung teilgenommen und Informationen an das Kollegium weitergegeben, sodass die Experimente in allen vier Schuljahren altersgerecht in den Sachunterricht eingebaut werden können. 

Mit Unterstützung des AGV wurden jetzt erstmals Stationen von der Schule ausgeliehen, aber Gensmann kann sich vorstellen, das zu wiederholen. Der Lerneffekt für die Schüler durch das eigene Ausprobieren sei enorm. „Da bleibt immer etwas hängen.“ 

Verschieden lange Kunststoff-Rohre geben unterschiedliche Töne ab, wenn man mit einem Latschen darauf schlägt.

Während die Erstklässler ganz unbefangen Dinge spielerisch ausprobierten, überlegten die älteren Schüler oft schon mehr im Vorfeld, was passieren könnte, berichtet Lehrerin Anja Borchardt von ihren Erfahrungen mit den Schülern: „Je älter sie sind, desto mehr überlegen sie.“ 

Was passiert zum Beispiel mit einem Tischtennisball, der auf die Öffnung einer mit Wasser gefüllten Flasche gelegt wird, wenn diese umgedreht wird? Der Ball bleibt kleben, aber an der leeren Flasche nicht. So können sich die Kinder ansehen, wie es sich auswirkt, wenn ein Vakuum entsteht. 

Gensmann bedankte sich bei Inga Meyer-Marcotty vom AGV für die Unterstützung durch den Verband und kündigte an, im nächsten Schuljahr eine große Aktion mit Eltern durchführen zu wollen, bei der einige Stationen der Phänomenta nachgebaut werden sollen, um zumindest einige Experimente dauerhaft im Unterricht zur Verfügung zu haben. Das ersetze aber nicht eine erneute Ausleihe der Mini-Phänomenta, die auf jeden Fall wünschenswert wäre, sagt der Schulleiter.

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