Erweiterung des Wohngebiets Stallhaus soll beschlossen werden

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Um die Erweiterung des Wohnbaugebiets Stallhaus gab es viele Diskussionen. Nun scheint es bald grünes Licht zu geben.

Schalksmühle - Nach langem Hin und Her ist nun der Weg für die Erweiterung des Wohnbaugebiets Stallhaus frei. Die Mitglieder des Ausschusses für Bauen und Planung schlagen einstimmig dem Gemeinderat vor, für die Pläne „grünes Licht“ zu geben.

Im Juli vergangenen Jahres legten die Vertreter im Rat fest, dass die entsprechenden Unterlagen zu dem Vorhaben nebst Begründung und dem Umweltbericht öffentlich ausgelegt werden sollen. Der Planentwurf war in der Zeit vom Ende August bis Anfang bis Anfang Oktober öffentlich einsehbar. Die Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange wurden von Oktober bis November beteiligt.

Maximale Höhen nochmals reduziert

Die Gemeindeverwaltung verfolgte damit das Ziel, „die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Wohngebietes mit einer hohen Wohnqualität und guter Einbindung in die umgebende Landschaft zur Deckung des bestehenden Bedarfs zu schaffen“.

Während der Auslegungsfrist konnten Stellungnahmen zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Entwurfs abgegeben werden. Der Rat hatte damals einstimmig entschieden, dass die maximalen Gebäudehöhen noch einmal reduziert werden. Im oberen Bereich um drei Meter, im unteren Bereich um zwei Meter. Auch die maximale Dachneigung wurde in einigen Baufeldern neu festgelegt. Zu diesen Änderungen wurden aber keine substanziellen Äußerungen von der Öffentlichkeit, von Behörden oder sonstigen Trägern öffentlicher Belange abgegeben.

Erweiterung stand lange in der Kritik

Rückblick: Die Erweiterung des Wohnbaugebietes stand lange Zeit in der Kritik. Zahlreiche Anwohner hatten in der Vergangenheit Sorgen hinsichtlich der Höhen der Neubauten. Sie legten Einwände gegen den Bebauungsplan ein. Das Ziel der Beschwerden waren die möglichen zweigeschossigen Neubauten im oberen Bereich des Gebiets, aber auch die darunter liegenden Häuser in der vordersten Reihe zu den bereits vorhandenen Gebäuden. Ebenfalls die in den Hang gebauten Souterrain-Wohnungen wurden kritisiert. Es wurde moniert, dass die Häuser eine Höhe von 12,50 Metern haben können. Man fühle sich erdrückt und der Sicht beraubt, hieß es damals. Gegen eine eingeschossige Bauweise hätte niemand etwas gehabt. Aber die möglichen zwei Geschosse sorgten für Unmut. Ausgerechnet am höchsten Punkt des Baugebietes würden diese Häuser den Anwohnern vor der Nase stehen.

Ohne Stellungnahmen nun beschlussfähig

Nach diesen Beschwerden hat die Verwaltung die Pläne an die Anliegen der Anwohner angepasst. So wurde der Abstand zwischen den Häusern vergrößert und damit die zukünftige Wohnsituation aufgelockert. Zudem müsse ja nicht zwangsläufig zweigeschossig gebaut werden, so die Verwaltung. Ohne weitere Stellungnahmen kann der Bebauungsplan nun beschlossen werden.

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