Musikschule

Erster Platz für Schalksmühlerin bei "Jugend musiziert"

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Ein abwechslungsreiches Vorspiel erlebten die Gäste am Donnerstag in der Musikschulaula. Im Mittelpunkt stand dabei die Urkundenübergabe durch Bürgermeister Jörg Schönenberg an Mireille Winterhoff (Mitte) 

Schalksmühle - „Alles, was ich heute gehört habe, war eine besondere Leistung.“ Für alle Mitwirkenden, ob Anfänger oder fortgeschrittene Schüler, fand Bürgermeister Jörg Schönenberg am Donnerstag beim Schülervorspiel in der Musikschulaula lobende Worte.

Konkreter Anlass, dem Singen und Musizieren als Ehrengast beizuwohnen, war die Urkundenübergabe an „Jugend musiziert“-Teilnehmerin Mireille Winterhoff (10 Jahre), die sich jüngst beim Regionalwettbewerb Westfalen West in der Altersgruppe IB – aufgrund des Alters der Kinder auf den Regionalwettbewerb beschränkt – hohe 23 Punkte (1. Platz) erspielt hatte. 

In der nächst höheren Altersgruppe hätte die Punktzahl zur Teilnahme am Landeswettbewerb gereicht. Nach nur zwei Jahren Unterricht durfte sich die Querflötenschülerin von Kathrina Frisch, Bezirksleiterin Schalksmühle der Musikschule Volmetal, über den Lohn fleißigen Übens freuen. 

Spaß am Spiel ist wichtig

Die Violinenschüler hatten eingängige Stücke einstudiert.

„Es ist ein Stück weit Ansporn“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg bei der Übergabe von Urkunde und kleinem Präsent. „Wichtig ist, dass jeder Spaß hat und im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas macht.“ Einen Dank an das Musikschul-Team schloss Schönenberg in seine Rede ein. „Musikschule lebt auch von der Qualität der Lehrer“, lobte er. 

Als Kostprobe ihres Könnens steuerte Mireille Winterhoff das russische Stück „Michail“ aus der „Dancing Flute“ von Heinz Both zum Vorspiel bei. Teilweise zum ersten Mal traten die jungen Akteure, die auf Klavier, Violine, Gitarre und Saxophon erfreuten, vor großes Publikum. Als Jüngste unter allen Mitwirkenden lockte dabei die fünfjährige Lucilla Winterhoff, Klavierschülerin von Przemek Tracz, mit dem Kinderlied „Alle Vögel sind schon da“ den Frühling aus seinem Versteck. 

Erstes Vorspiel mit Bravour gemeistert

Auch Jan Lukas Willer, der Klavier bei Aleksandra Diamantaki lernt, meisterte sein erstes Vorspiel mit Bravour. Aus der Klasse von Waldemar Löffelbein waren Solisten und Ensembles beim Vorspiel vertreten. Unterschiedliche Stücke wie Tschaikowskis „Schwanensee“ und rhythmisch beschwingte „Sommerspiele“ brachte sein Saxophon-Schüler Raphael Patti unter einen Hut. 

Mit Playback unterlegte der junge Musiker seine eindrucksvolle Darbietung. Mit ihren Violinenschülern hatte Conny Krebs eingängige Stücke wie „Hiding in the long grass (Leon Nipkow) und das Allegro aus dem „Herbst“-Konzert von Vivaldi (Giulio Elia) einstudiert. Lynne Jacobs Klavierschüler meisterten zwischen der romantischen „Ballade pour Adeline“ (Maja Kees) und Filmmusik aus der Feder von Yann Tiersen, dessen „La Valse d’Amelie“ Niklas Schmermbeck zum Vorspiel beisteuerte, einen gelungenen Spagat.

 Henry Sander (Gitarre) vertrat die Klasse von Weichao Wu. Ein virtuoser Abschluss des Vorspiels der vielen Nachwuchstalente, die allesamt – Sängerin Jordana Cordt eingeschlossen – einen guten Eindruck hinterließen, gelang Jenny Werthmann (Klavier) mit der anspruchsvollen Polonaise A-Dur von Frédéric Chopin.

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